Kritische Infrastruktur – ob Energieversorgung, Kommunikation oder Transport – steht zunehmend im Zentrum geopolitischer Auseinandersetzungen. Die Studie des Projekts „InvigoratEU“ analysiert aktuelle Bedrohungslagen in der EU und in ausgewählten EU-Beitrittskandidaten, insbesondere in der Ukraine und im Ostseeraum. Der Fokus liegt auf der Zunahme feindlicher Aktivitäten durch autoritäre Staaten, insbesondere Russland, seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine 2022.
Ein umfassender Vergleich von Politikansätzen in Georgien, Montenegro und der Ukraine zeigt, wie unterschiedlich Verwundbarkeiten, Interdependenzen und staatliche Reaktionen ausfallen können – und was sie dennoch verbindet. Die Analyse formuliert konkrete Empfehlungen, etwa zur regelmäßigen Zusammenarbeit bei Krisenübungen, zur Einbindung aller relevanten Akteure in den Schutz kritischer Infrastruktur und zur engeren Koordination zwischen EU- und NATO-Partnern.
Nur so kann die Resilienz in einem zunehmend vernetzten, aber verwundbaren Umfeld gestärkt werden.
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