Die Vierteljahreszeitschrift integration ist ein theoriegeleitetes und politikbezogenes interdisziplinäres Forum zu Grundsatzfragen der europäischen Integration. Sie richtet sich an alle, die sich in Wissenschaft, Bildung, Politik, Administration und in den Medien mit solchen beschäftigen. Sie wird vom Institut für Europäische Politik e.V. und Arbeitskreis Europäische Integration e.V. in Kooperation mit einem Herausgeber:innengremium unter Vorsitz von Prof. Dr. Frank Schimmelfennig (ETH Zürich) herausgegeben.
Die Redaktion lädt Autor:innen aus den Politik-, Wirtschafts-, Rechts- und Geschichtswissenschaften sowie angrenzenden Disziplinen dazu ein, Aufsätze zum Gutachter:innenverfahren („double-blind peer review“) einzureichen. Sie ermuntert auch Nachwuchswissenschaftler:innen, aktuelle Ergebnisse aus ihrer Forschung für eine Veröffentlichung anzubieten.
Die Redaktion freut sich über Zusendungen, die der inhaltlichen Ausrichtung der Zeitschrift entsprechen. Für das Jahr 2026 sind insbesondere – aber nicht ausschließlich – Einreichungen zu folgenden Themen willkommen:
- Europäische Sicherheitsordnung angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und die Entwicklungen in den transatlantischen Beziehungen unter der Trump-Administration
- Strategische Partnerschaften: EU-Handelspolitik, Handelsblöcke, Beziehungen zu China, Indien und den USA
- Europäische Institutionen: vorläufige Bilanz der EU-Legislatur, Mehrheitskonstellationen und Mehrheitsfindung im Rat der EU und im Europäischen Parlament sowie ihre Auswirkungen auf die Verabschiedung von Legislativakten, Regieren im institutionellen Gefüge der EU
- EU-Mitgliedstaaten: Europapolitik von EU-Staaten, deutsche Europapolitik, demokratische Regression („democratic backsliding“), Rechtsstaatlichkeit
- Wettbewerbspolitik: nationale und supranationale Strategien (u. a. Draghi-Report, Letta-Bericht), Förderung von Innovation, Technologie und Digitalisierung, Entbürokratisierung, Einordnung von Rechtsakten (bspw. Netto-Null-Industrie-Verordnung, KI-Verordnung)
- Finanz- und Wirtschaftspolitik: nächster mehrjähriger Finanzrahmen der EU (2028–2034), finanzielle und ökonomische Implikationen aus dem Angriffskrieg gegen die Ukraine
- andere Politikfelder: Erweiterungspolitik, Digitalpolitik, Klimapolitik, Migrationspolitik, Sanktionspolitik,
Sozialpolitik u. a.
Manuskripte können ganzjährig eingereicht werden; die Einreichungsfristen für konkrete Hefte finden Sie am Ende des Calls. Eingereicht werden können deutschsprachige Aufsätze mit einem Umfang von 43.500 bis 54.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen und Fußnoten). Die Manuskripte müssen unveröffentlicht sein und dürfen nicht zugleich an anderer Stelle eingereicht werden. Manuskripte, die bereits in einer grauen Reihe oder im Internet veröffentlicht sind, können nur in einer substanziell überarbeiteten Fassung in Betracht gezogen werden. Hinweise zur Gestaltung des Manuskripts finden Sie im Merkblatt für Autor:innen.
Fristen für die Einreichung sind:
Heft 3/2026: Februar 2026
Heft 4/2026: Mai 2026
Heft 1/2027: August 2026
Heft 2/2027: Dezember 2026
Rückfragen und Einreichungen (Word-Datei) richten Sie bitte an:
Institut für Europäische Politik
Redaktion integration
E-Mail: integration@iep-berlin.de
Telefon: +4930889184