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Studie: Deutsche Unternehmen in Ungarn
11.09.2024

Roman Drits / Barnimages
Roman Drits / Barnimages

Wie wirken sich rechtsstaatliche Defizite in Ungarn auf deutsche Unternehmen und den europäischen Binnenmarkt aus? Die Studie definiert ‚illiberale Wirtschaftspolitiken‘, mit denen die ungarische Regierung strategische Sektoren nationalisieren will.

Die Europäische Union und Ungarn befinden sich in offenem Konflikt über die Einhaltung demokratischer und rechtsstaatlicher Grundsätze. Politisch ist Ungarn zunehmend isoliert unter seinen europäischen Partnern.

Während die öffentlichen Debatten vor allem die politischen Auswirkungen des Rechtsstaatsabbaus in Ungarn betreffen, standen die wirtschaftlichen Auswirkungen populistischer Politik bisher weniger im Zentrum. Diese Lücke adressiert diese IEP-Studie.

Unter dem Titel „Aushalten, anpassen oder aktiv werden?“ untersucht die Studie, wie sich der Abbau von rechtsstaatlichen Strukturen auf deutsche Unternehmen in Ungarn auswirkt. Sie definiert drei sogenannte ‚illiberale Wirtschaftspolitiken‘, mit denen die ungarische Regierung ausländische Unternehmen gezielt unter Druck setzen kann, um strategische Branchen zu nationalisieren. Die Studie basiert auf anonymisierten Befragungen mit deutschen Firmen und wertet Daten aus dem öffentlichen Vergabewesen in Ungarn aus.

Abschließend präsentiert sie Empfehlungen für deutsche Unternehmen, die Bundesregierung und die Europäische Kommission zur Bewahrung der Grundlagen des europäischen Binnenmarktes.

Team & Autor:innen

Über das Deutsche Wirtschaftsdiplomatie und demokratische Rückschritte in Ungarn und Polen Projekt: Die „Zeitenwende“ verändert nicht nur die deutsche Außen-, sondern auch die Handelspolitik. Was bedeutet das für Polen und Ungarn angesichts ihrer demokratischen Regression? Das IEP schafft ein Dialogformat für deutsche Entscheider:innen aus Politik und Wirtschaft.

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