Share twitter bluesky instagram facebook LinkedIn youtube tiktok

Wir verwenden Cookies, die für den reibungslosen Betrieb der Website erforderlich sind, um unsere Website zu verbessern. Außerdem sind externe Medien (z.B. Videos) in die Website eingebunden. Wenn Sie auf "Alle akzeptieren" klicken, stimmen Sie der Nutzung von Cookies für die Einbindung externen Medien zu und erklären sich mit der hierbei erfolgenden Verarbeitung von personenbezogenen Daten einverstanden. Sie können diese Einstellungen jederzeit wieder ändern. Falls Sie nicht zustimmen, beschränken wir uns auf die technisch notwendigen Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Die Europäische Verteidigungsunion braucht mehr deutschen Antrieb
25.09.2024

Christian Lue / Unsplash
Christian Lue / Unsplash

Deutschlands Neuausrichtung der Außen- und Sicherheitspolitik vernachlässigt die europäische Ebene. Kurzfristige Entscheidungen und Zurückhaltung gegenüber EU-Initiativen bremsen den Fortschritt. Mit stärkeren deutschen Impulsen könnte die Verteidigungsunion Fahrt aufnehmen.

In seiner Zeitenwende-Rede betonte Bundeskanzler Olaf Scholz die Bedeutung Europas als zentralen Handlungsrahmen für die angekündigte Neuausrichtung der Außen- und Sicherheitspolitik. Allerdings fehlt es bislang an einer klaren europäischen Ausrichtung bei der Umsetzung der Maßnahmen. Die bereits erzielten Fortschritte reichen derzeit nicht aus, um den noch größeren Herausforderungen gerecht zu werden.

In der neuesten Ausgabe der Berlin Perspectives beschreibt Dr. Nicole Koenig, Head of Policy der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), wie kurzfristige Vereinbarungen mit Partnern außerhalb Europas, die zurückhaltende deutsche Reaktion auf neue europäische Verteidigungsinitiativen oder die skeptische Haltung gegenüber kreditfinanzierten Lösungen das langfristige Ziel einer einheitlichen europäischen Verteidigungsindustrie untergraben. Sie zeigt auf, wie die Europäische Verteidigungsunion langfristig fahrtauglich gemacht könne, beispielsweise durch die Erneuerung des Strategischen Kompasses, die Schaffung eines europäischen Binnenmarktes für Verteidigung und die Ausweitung gemeinsamer europäischer Investitionen.

Team & Autor:innen

Über das Berlin Perspectives Projekt: Die Policy-Brief-Reihe Berlin Perspectives bietet prägnante Analysen zur deutschen Europapolitik in englischer Sprache. Deutsche Positionen zu aktuellen Themen und Debatten werden erörtert und darauf aufbauend politische Handlungsempfehlungen formuliert.

ISSN/ISBN:
Bild Copyright: Christian Lue / Unsplash