Die Weltwirtschaft wirkt zunehmend fragmentiert, geprägt von Trumps Zöllen, Chinas aggressiver Handelspolitik, steigendem Protektionismus und der Erosion multilateraler Regeln. Dabei ist die Bewahrung regelbasierten globalen Handels zentral für die deutsche und europäische Wirtschaft.
In dieser Ausgabe der Berlin Perspectives analysiert Claudia Schmucker die Bedeutung der EU-Handelspolitik für Deutschland und umgekehrt die Bedeutung Deutschlands für die EU-Handelspolitik. Sie argumentiert, dass die neue deutsche Bundesregierung erstens den Abschluss weiterer Freihandelsabkommen auf EU-Ebene vorantreiben sollte, dass sie dabei zweitens Einigkeit zwischen teilweise unterschiedlich eingestellten Mitgliedstaaten nicht vernachlässigen darf und dass sie drittens darauf hinwirken sollte, dass ein Handelskrieg mit den USA vermieden wird – ohne dabei jedoch europäische Standards aufzugeben.
Die Reihe Berlin Perspectives wird gefördert durch das Auswärtigen Amt.
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