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Vom schwierigen Ex-Partner zum Sicherheitspartner: Deutschland und das Vereinigte Königreich 10 Jahre nach dem Brexit
23.06.2026

istock / masterSergeant
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10 Jahre nach dem Brexit-Referendum scheint die peinliche Scheidungsphase überwunden. Die britisch-deutschen Beziehungen haben sich normalisiert, im Vordergrund steht dabei vor allem die Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Vor zehn Jahren stimmte eine knappe Mehrheit im Vereinigten Königreich für den Austritt aus der Europäischen Union – es war eine Zäsur der europäischen Integration, die eigentlich nur eine Richtung kannte. Dabei wurden nicht nur die britisch-europäischen Beziehungen nachhaltig gestört, sondern auch die britisch-deutschen.

Die bilateralen Beziehungen der nächsten zehn Jahre waren anfangs stark abgekühlt. Nach dem endgültigen EU-Austritt des Königreichs konnte sich eine gewisse Normalität etablieren, die in der Unterzeichnung des Vertrags von Kensington im Juli 2025 gipfelte. Dabei war vor allem die Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik Triebkraft, während der Austausch in anderen Feldern nach wie vor brachliegt.

In der aktuellen Ausgabe von Berlin Perspectives zeichnet Nicolai von Ondarza die Entwicklung der britisch-deutschen Beziehungen in den zehn Jahren seit dem Brexit-Referendum nach. Zudem analysiert er den aktuellen Zustand der Beziehungen und zeigt, welche Balance Deutschland zwischen bilateralen und europäischen Interessen wahren muss.

Team & Autor:innen

Über das Berlin Perspectives Projekt: Die Policy-Brief-Reihe Berlin Perspectives bietet prägnante Analysen zur deutschen Europapolitik in englischer Sprache. Deutsche Positionen zu aktuellen Themen und Debatten werden erörtert und darauf aufbauend politische Handlungsempfehlungen formuliert.

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Bild Copyright: istock / masterSergeant