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An neuen Ufern: Herausforderungen belarusischer Migrant:innen in Europa

Mike Kotsch / Unsplash
Mike Kotsch / Unsplash

Arbeitssuche, Sorgen um Aufenthaltstitel, Angst um Verwandte in Belarus – für belarusische Menschen in der Diaspora sind diese Herausforderungen alltäglich. Wir diskutieren, wie verschiedene Länder belarusische Menschen in ihrer Integration unterstützen.

Montag, 17.06.2024 09:30Uhr – Montag, 17.06.2024 12:00Uhr

Die Verlängerung eines Reisepasses ist für die meisten deutschen Staatsangehörigen mit wenig Aufwand verbunden, kann aber für belarusische Menschen zur Gefahr werden. Seit der Verabschiedung eines Dekrets im Jahr 2023 durch den belarusischen Machthaber Lukaschenka können belarusische Staatsangehörige ihren Reisepass nicht mehr in einer Botschaft im Ausland verlängern. Besonders Belarus:innen, die sich 2020 an den Protesten gegen die gefälschten Präsidentschaftswahlen beteiligten, riskieren bei der Einreise ihre sofortige Verhaftung. Das hat auch Auswirkungen auf die Integrationsmöglichkeiten der belarusischen Diaspora in Europa: Denn ein gültiger Reisepass ist meist Voraussetzung für die Beantragung eines Aufenthaltstitels, die Arbeitsaufnahme oder Sozialversicherungen. Fehlende Lösungen zur Passbeschaffung und die oft unzureichende Unterstützung in den Gastländern werden somit zu einer von vielen großen Herausforderungen für belarusische Menschen im Exil.

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns über aktuelle Möglichkeiten und Hindernisse der Integration von belarusischen Bürger:innen in Europa zu diskutieren. Während der Veranstaltung stellen wir die Ergebnisse der Projektstudie vor, die sich mit Integrationsstrukturen verschiedener Länder für belarusische Menschen befasst.

Ort & Zeit

Die Veranstaltung findet am Montag, 17. Juni 2024 zwischen 10 Uhr und 12 Uhr im Museum für Kommunikation, Leipziger Straße 16 in Berlin statt. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Belarusisch statt. Das ganze Programm können Sie auf Belarusisch unten downloaden. Kaffee und Frühstück werden ab 9.30 Uhr serviert.

Праграма на беларускай мове

Sprecher:innen

Dr. Imke Hansen, Stellv. Geschäftsführerin Libereco e.V. – Partnership for Human Rights, Autorin des Berichts “I feel like a fish out of water”

Dr. Lev Lvovskiy, Akademischer Direktor BEROC e.V., Projektstipendiat

Dr. Vasil Navumau, Wissenschaftler bei der belarusischen Initiative RADAR_BY, Projektpartner im VisiBYlity Projekt

Maria Rudz, 2. Vorsitzende der belarusischen Gemeinschaft RAZAM e.V.

Willkommen und Fazit: Laura Worsch, IEP

Moderation: Olga Dryndova, Redakteurin "Belarus-Analysen" Forschungsstelle Osteuropa, Universität Bremen

Wir bitten um Ihre Anmeldung über das untenstehende Formular.

Anmeldung

Team

Über das VisiBYlity für belarusische demokratische Akteur:innen Projekt: Kapazitätsaufbau, Advocacy und Forschung für mehr Aufmerksamkeit für die belarusische Diaspora in der deutschen und europäischen Öffentlichkeit: Das sind die Kerninhalte von VisiBYlity.

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ISSN/ISBN: ISSN1, ISSN2, ISBN1
Bild Copyright: Mike Kotsch / Unsplash

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