In seinem Papier untersucht Ashot Aleksanyan den Wandel der Gewerkschaften im Südkaukasus vor dem Hintergrund des Übergangs der Staaten der Region zur Marktwirtschaft sowie der damit verbundenen tiefgreifenden Veränderungen der wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen.
Ausgehend vom europäischen Modell der sozialen Integration, das Gewerkschaften eine aktive und konstruktive Rolle im gesellschaftlichen Gefüge zuschreibt, analysiert er die Entwicklung sozialer Verantwortung sowie die Rolle der Gewerkschaften in Georgien, Aserbaidschan und Armenien.
Das Papier kommt zu dem Schluss, dass der vergleichsweise hohe Anteil der informellen („Schatten-“)Wirtschaft im Südkaukasus die wirksame Beteiligung der Gewerkschaften an der Gestaltung und Regulierung sozialer und arbeitsrechtlicher Beziehungen erheblich einschränkt.
EUCACIS Online Paper Nr. 5 kann hier heruntergeladen werden.