In seinem Papier zeichnet Daniel Weißenrieder die Geschichte der 25-jährigen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Aserbaidschan nach. Diese sind sowohl von gemeinsamen Interessen als auch von Konfliktfeldern geprägt, darunter Korruption, die Menschenrechtslage, autoritäre Entwicklungen sowie der Konflikt um Bergkarabach.
Darüber hinaus analysiert Weißenrieder die Rolle weiterer regionaler Akteure wie Russland, China, der Türkei und Iran, deren Einfluss auf die Beziehungen zwischen der EU und Aserbaidschan berücksichtigt werden muss.
Das Papier kommt zu dem Schluss, dass sich erst noch zeigen wird, in welchem Umfang und in welchen Politikfeldern das derzeit verhandelte neue Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (Partnership and Cooperation Agreement, PCA) die Beziehungen sowie die Situation im östlichsten Land der Östlichen Partnerschaft der EU beeinflussen wird.
EUCACIS Online Paper Nr. 7 kann hier heruntergeladen werden.