Das Papier untersucht zwei Formen der Regierungsführung in der jüngeren Geschichte Afghanistans: die gewählte afghanische Regierung und die Taliban. Beide werden im Hinblick auf ihren Beitrag zur gegenwärtigen und anhaltenden Fehlsteuerung des Landes analysiert.
Die Analyse stützt sich auf zwei zentrale Konzepte: zum einen das Verständnis von „Good Governance“, wie es durch die Worldwide Governance Indicators (WGI) definiert wird, und zum anderen die Prinzipien islamischer Regierungsführung (Khilafat), wie sie von vier der einflussreichsten islamischen Denker der Moderne formuliert wurden. Dabei wird die Umsetzung islamischer Herrschaftsvorstellungen durch die Taliban diesen Prinzipien gegenübergestellt.
Abschließend formuliert das Papier Empfehlungen, wie die schwierige Lage in Afghanistan verbessert werden könnte.
EUCACIS Online Paper Nr. 10 kann hier heruntergeladen werden.