Als ausgewiesener Experte für Autokratisierung und den Abbau rechtsstaatlicher Standards in der Europäischen Union verfügt Hegedüs über mehr als 15 Jahre Erfahrung im europäischen und transatlantischen Think-Tank- und Demokratieförderungssektor.
Seit 2019 war Daniel Hegedüs als Regionaldirektor für Mittel- und Osteuropa beim German Marshall Fund of the United States tätig. Sein Werdegang enthält darüber hinaus Forschungs- und Projektmanagementfunktionen bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), Freedom House, der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) sowie bei der Sicherheitsberatungsfirma Control Risks. Er lehrte auch an der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest.
Zu seiner Berufung erklärte Daniel Hegedüs:
In einer Zeit, in der der Erhalt der Einheit, Funktionsfähigkeit und Output-Legitimität der Europäischen Union entscheidender denn je für die Sicherung von Europas Sicherheit, Wohlstand und demokratischer Regierungsführung ist, stellt das IEP eine einzigartige Institution dar. Als führender europäischer „Think-and-Do-Tank“ verbindet er fundierte Politikforschung mit wirkungsvollen Dialog- und Bildungsformaten im Dienste europäischer Werte. Ich freue mich sehr, zu dieser wichtigen Arbeit beitragen zu dürfen.
Prof. Dr. Funda Tekin, Direktorin des IEP, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Daniel Hegedüs:
Seine umfassende Expertise und seine Netzwerke in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, demokratische Regierungsführung und Osteuropa stärken das strategische Denken des IEP hinsichtlich der Zukunft der EU, und er vervollständigt die Managementstrukturen des Instituts. Dies wird dazu beitragen, die wichtige Stimme des IEP in Wissenschaft, Politik und politischer Bildung weiter zu stärken.
Als stellvertretender Direktor wird Daniel Hegedüs einen Schwerpunkt auf die organisatorische und programmatische Weiterentwicklung sowie auf das Fundraising des IEP legen. Zugleich wird er zur Forschungsagenda des Instituts zu demokratischer Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Konditionalität sowie zum Verhältnis von Demokratie und Autokratie in der Außenpolitik beitragen.