Márta Pardavi ist Co-Vorsitzende des Ungarischen Helsinki-Komitees. Als ausgebildete Juristin konzentriert sie sich aktuell auf die Gefährdung der Rechtsstaatlichkeit und den zivilgesellschaftlichen Raum in Ungarn und in der EU. Zudem ist sie Co-Leiterin des Programms „Recharging Advocacy for Rights in Europe“ (RARE), das Menschenrechtsverteidiger unterstützt stärkere Organisationen und Bündnisse zu schließen, um gemeinsame Maßnahmen für den zivilgesellschaftlichen Raum und die Rechtsstaatlichkeit in der EU zu ergreifen.
Márta ist Vorstandsmitglied von ‘PILnet’, von ‘International Partnership for Human Rights’ und des ‘Verzio International Human Rights Documentary Film Festivals’. Sie wurde mit dem ‘William D. Zabel Human Rights Award 2018’ von Human Rights First als auch dem ‘Civil Rights Defender's of the Year 2019’ Award von Civil Rights Defenders ausgezeichnet, und wurde zum Mitglied der POLITICO28 Class of 2019 gewählt. In 2020/2021 war sie Policy Leader Fellow an der School of Transnational Governance des European University Institut in Florenz, Italien.
Der Rechtsstaat stützt sich auf Institutionen, die Druck aushalten, und auf Bürger, die diesen Institutionen vertrauen. Wir müssen mehr darüber erfahren, wie wir institutionelle Resilienz und öffentliches Vertrauen aufbauen und aufrechterhalten können, und dringend in diese strategische Säule einer demokratischen und sicheren europäischen Zukunft investieren.