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Trumpetisierung europäischer Politik? Ein pessimistischer Ausblick auf 2017 (TruLies-Blogbeitrag von Florian Hartleb)
26.01.2017

In Deutschland wie im restlichen Europa tun sich Politik und Medien schwer, mit wirksamen Rezepten gegen eine neue Welle des Populismus anzugehen. Im Kontext von Migrationskrise und erhöhter Terrorgefahr sieht Florian Hartleb die Gefahr, dass populistische Demagogen auf breite Unterstützung zählen können und, wie der Blick in die USA zeigt, alle Vorstellungen dessen, was an Demagogie und Tabubruch in einer Demokratie möglich ist, übertreffen.

In Deutschland wie im restlichen Europa tun sich Politik und Medien schwer, mit wirksamen Rezepten gegen eine neue Welle des Populismus anzugehen. Im Kontext von Migrationskrise und erhöhter Terrorgefahr sieht Florian Hartleb die Gefahr, dass populistische Demagogen auf breite Unterstützung zählen können und, wie der Blick in die USA zeigt, alle Vorstellungen dessen, was an Demagogie und Tabubruch in einer Demokratie möglich ist, übertreffen. In seinem Kommentar hebt er allerdings hervor, dass auch in der Vergangenheit die Verdrehung von Tatsachen immer ein Teil von Politik war und somit die postfaktischen Zeiten gar nicht so neu sind. Aber die Antwort der klassischen Medien komme bei den WählerInnen nicht mehr an, da sich wie in den USA nun auch in Europa die Bürgerinnen und Bürger viel über soziale Medien informierten. Hartleb sieht Europa in der Pflicht, das Vertrauen in die Institutionen zu stärken und bessere Antworten auf Populistinnen und Populisten zu finden, sonst drohe ein zivilisatorischer Rückschritt.

Dr. Florian Hartleb ist Politikwissenschaftler und Autor. Der Kommentar ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse seines im März erscheinenden Buches „Die Stunde der Populisten. Wie sich unsere Politik trumpetisiert und was wir dagegen tun können“ (Wochenschau-Verlag).

Das von der Stiftung Mercator geförderte Projekt „TruLies – The Truth about Lies on Europe“ des Instituts für Europäische Politik (IEP) mit der Unterstützung des Progressiven Zentrums hat zwei Hauptziele. Zum einen strebt es in der wissenschaftlichen Analyse eine systematische und analytisch fundierte Dekonstruktion von europaskeptischen und populistischen Falschbehauptungen, Feindbildern und Vorurteilen an. Dies soll zu einer Versachlichung der Debatte in Deutschland beitragen. Zum anderen zielt „TruLies Europe“ auf den Transfer der Analyseergebnisse in die Gesellschaft durch dialogbasierte Kommunikation mit Politik, Zivilgesellschaft und der breiteren Öffentlichkeit, so auch mittels der Blogbeiträge.

Den Blogbeitrag von Florian Hartleb finden Sie hier.

Über das The Truth about Lies on Europe (TruLies) Projekt: In Deutschland nimmt das europaskeptische Potenzial zu und der bisher allgemein vorherrschende ausgeprägte pro-europäische Grundkonsens fängt an zu bröckeln...

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