Warum sind rechtspopulistische Bewegungen so beliebt? Marc Saxer folgert in einem neuen Blogbeitrag für TruLies, dass sie mit einer kollektiven Identität in instabilen Zeiten des Wandels einen festen Boden unter den Füßen anzubieten scheinen. Er warnt davor, dass im Zusammenhang mit der Globalisierung und Abstiegsängsten der Mittelschicht auch die Mitte und Linke es schaffen muss, Identität progressiv zu definieren, um der nativistischen Definition der Rechten entgegenzutreten.
Der Text wurde zuerst auf dem Blog des Online Magazins Carta veröffentlicht. Marc Saxer ist der Landesvertreter der Friedricht-Ebert-Stiftung in Indien sowie der Koordinator des europäisch-asiatischen „Economy of Tomorrow“ Projektes.
Das von der Stiftung Mercator geförderte Projekt „TruLies – The Truth about Lies on Europe“ des Instituts für Europäische Politik (IEP) mit der Unterstützung des Progressiven Zentrums hat zwei Hauptziele. Zum einen strebt es in der wissenschaftlichen Analyse eine systematische und analytisch fundierte Dekonstruktion von europaskeptischen und populistischen Falschbehauptungen, Feindbildern und Vorurteilen an. Dies soll zu einer Versachlichung der Debatte in Deutschland beitragen. Zum anderen zielt „TruLies Europe“ auf den Transfer der Analyseergebnisse in die Gesellschaft durch dialogbasierte Kommunikation mit Politik, Zivilgesellschaft und der breiteren Öffentlichkeit, so auch mittels der Blogbeiträge. Informationen zum TruLies-Projekt finden Sie auf unserer Homepage: http://trulies-europe.de/.
Den Blogbeitrag von Marc Saxer finden Sie hier.