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Frankreich am Scheideweg? Ein Präsidentschaftswahlkampf zwischen Unvorhersehbarkeit und Europakritik (TruLies-Blog von Carmen Gerstenmeyer)
03.05.2017

Elf PräsidentschaftskandidatInnen stellten sich im ersten Wahlgang am 23. April 2017 insgesamt 47 Millionen wahlberechtigten FranzösInnen. Diese nüchternen Rahmenbedingungen lassen kaum vermuten, welche Bedeutung das Wahlergebnis für Frankreich und ganz Europa hat.

Elf PräsidentschaftskandidatInnen stellten sich im ersten Wahlgang am 23. April 2017 insgesamt 47 Millionen wahlberechtigten FranzösInnen. Diese nüchternen Rahmenbedingungen lassen kaum vermuten, welche Bedeutung das Wahlergebnis für Frankreich und ganz Europa hat. Bei der Stichwahl am 7. Mai werden erstmals in der Geschichte der Fünften Republik die Kandidaten beider Volksparteien nicht vertreten sein. In die Stichwahl um den Einzug in den Elysée-Palast ziehen die auch im Vorhinein als am aussichtsreichsten betrachteten Kandidaten Marine Le Pen, Parteichefin des rechtsextremen und europafeindlichen Front National (FN), sowie Emmanuel Macron, progressiv-liberaler Shootingstar, ehemaliger Wirtschaftsminister und Begründer der überparteilichen Bewegung En Marche! (etwa: Vorwärts!). Für den FN, der bisher nur 2002 als Außenseiter die Stichwahl erreichte, könnten die diesjährigen Wahlen der bisherige Höhepunkt eines stetigen Aufwärtstrends seit 2011 sein.

Carmen Gerstenmeyer hat European Affairs und Politikwissenschaft an Sciences Po Paris und der Freien Universität Berlin studiert und als studentische Hilfskraft am Forschungsprojekt „TruLies – The Truth about Lies on Europe“ am Institut für Europäische Politik e.V. mitgewirkt.

Das von der Stiftung Mercator geförderte Projekt „TruLies – The Truth about Lies on Europe“ des Instituts für Europäische Politik (IEP) mit der Unterstützung des Progressiven Zentrums hat zwei Hauptziele. Zum einen strebt es in der wissenschaftlichen Analyse eine systematische und analytisch fundierte Dekonstruktion von europaskeptischen und populistischen Falschbehauptungen, Feindbildern und Vorurteilen an. Dies soll zu einer Versachlichung der Debatte in Deutschland beitragen. Zum anderen zielt „TruLies Europe“ auf den Transfer der Analyseergebnisse in die Gesellschaft durch dialogbasierte Kommunikation mit Politik, Zivilgesellschaft und der breiteren Öffentlichkeit, so auch mittels der Blogbeiträge. Informationen zum TruLies-Projekt finden Sie auf unserer Homepage: http://trulies-europe.de/.

Den Blogbeitrag von Carmen Gerstenmeyer finden Sie hier.

Über das The Truth about Lies on Europe (TruLies) Projekt: In Deutschland nimmt das europaskeptische Potenzial zu und der bisher allgemein vorherrschende ausgeprägte pro-europäische Grundkonsens fängt an zu bröckeln...

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