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The Relaunch of Europe. Mapping Member State Reform Interests
24.01.2019

Während angesichts der multiplen europäischen Krisen und nicht zuletzt mit Blick auf den drohenden Austritt des Vereinigten Königreiches aus der Union vor Kurzem noch über einen möglichen Zerfall der EU diskutiert wurde, ist inzwischen die Fortentwicklung des Integrationsprojekts das dominierende Thema der Europapolitik. Nicht erst seit die Europäische Kommission den Weißbuchprozess zur Zukunft der EU angestoßen hat, ist dazu eine Vielzahl von Reformvorschlägen unterbreitet worden. Neben der Frage, ob die Vorschläge geeignet sind, die in den Krisen zum Ausdruck gekommenen strukturellen Mängel in der Verfasstheit der EU zu beheben, ist von zentraler Bedeutung, welche Vorschläge Unterstützung auf Seiten der Mitgliedstaaten finden und damit politisch durchsetzbar sind. Diese Frage ist angesichts der zahlreichen in 2017 anstehenden nationalen Wahlen bisher selten thematisiert worden.

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung hat das Institut für Europäische Politik diese Frage aufgegriffen und für eine Reihe konkreter Reformvorschläge aus den Bereichen Wirtschafts- und Währungsunion, Verteidigungsunion, Sozialunion sowie zur Asyl- und Migrationspolitik und zur institutionellen Verfasstheit der EU untersucht, welche Aussichten auf Umsetzung bestehen. Dazu wurde in den Mitgliedstaaten der EU-27 erfasst, wie die Regierungen und progressiven Parteien zu den einzelnen Reformvorschlägen stehen.

Ergebnisse:

Vollständige Studie
Key Findings Executive Summary

 

Landkarten:

Position of governments on reforming the national social security schemes Position of progressive parties on reforming the national social security schemes Position of governments on reforming the fight on tax fraud and evasion
Position of progressive parties on reforming the fight on tax fraud and evasion

 

Detaillierte Ziele der Studie:

  • Ziel der Studie ist es zum einen, politische Handlungsspielräume für eine zeitnahe Reform der EU in ausgewählten Politikbereichen aufzuzeigen. Dabei ist nicht nur von Interesse, welche Mitgliedstaaten bestimmte Vorschläge direkt unterstützen, sondern auch welche Mitgliedstaaten unter Bedingungen bereit wären, diese mitzutragen.
  • Aufbauend auf dieser Analyse ist das zweite Ziel der Studie, empirisch zu überprüfen, welche Mitgliedstaaten zum europäischen Kern gehören, der bereit ist, die Integration weiter zu vertiefen.

Projektzeitraum
Mai bis Oktober 2017

Projektteam
Julian Plottka, IEP
Jana Schubert, IEP
Julia Klein, IEP
Amelie Tittel, IEP
Dominika Biegon, FES

Über das The Relaunch of Europe. Mapping Member States’ Reform Interests Projekt: Since the decision of the British people to leave the European Union, advancement of the European project has been the imminent subject within EU politics. However, due to the rising strength of Europesceptic forces, the debate made little progress and few minor reforms have been agreed upon.

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