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Lebhafte Diskussion zu moldauischer Identität und Minderheitenfragen bei der Eröffnungskonferenz des MIDEU Projekts
22.05.2017

Am 29. Mai 2017 fand die MIDEU Eröffnungskonferenz zum Thema “National Identity and Inclusive Society in Moldova: Current Issues and Shared Visions” in Chisinau statt.

Am 29. Mai 2017 fand die MIDEU Eröffnungskonferenz zum Thema “National Identity and Inclusive Society in Moldova: Current Issues and Shared Visions” in Chisinau statt. Etwa 40 Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Standpunkte zur Frage der nationalen Identität und der Minderheitenintegration in der Republik Moldau zu diskutieren.

Zu Eröffnung hielten Florian Seitz, Ständiger Vertreter der Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland in Moldau, sowie Ion Stavila, Botschafter mit besonderer Mission , Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Europäische Integration der Republik Moldau, Grußworte.

Die RednerInnen auf Panel 1, S.E. Pirkka Tapiola (Leiter der EU-Delegation in der Republik Moldau), Vera Petukhov (Stellvertretende Direktorin des Büros für interethnische Beziehungen) und Pascal Bonnard (Experte für Minderheitenfragen, Universität St. Etienne, Frankreich) thematisierten die Frage, wie ein integrativer Staat in Moldau gefördert werden könne, und welche Rolle die Europäische Union in diesem Prozess spiele.

Während des zweiten Panels tauschten Vertreter von Organisationen der ethnischen Minderheiten ihre Meinungen zu einer integrativen Gesellschaft in Moldau, möglichen Elementen einer gemeinsamen moldauischen Identität  sowie der Rolle von Nicht-Regierungsorganisationen und Minderheitengruppen im Prozess der Identitätsfindung aus.

Auf Panel 3 teilten die Botschafter einiger Nachbarländer Moldaus - S. E. Daniel Ioniţă, Botschafter Rumäniens in der Republik Moldau, S.E. Artur Michalski, Botschafter Polens, sowie S.E. Matyas Szilagyi, Botschafter Ungarns – die Erfahrungen ihrer Länder im Hinblick auf nationale Identität sowie die Integration von Minderheiten.

Schlussfolgerungen und konkrete Politikempfehlungen wurden auf Panel 3 von Vlad Kulminski, Präsident von IPIS, Michael Scanlan, Leiter der OSZE Mission in Moldau, und Vladimir Ţurcan, Vorsitzender des Kommitees für Menschenrechte und interethnische Beziehungen des moldauischen Parlaments, formuliert.

Die Konferenz wurde im Rahmen des Projekts “Stärkung der Nationalen Identität Moldaus im EU-Annäherungsprozess (MIDEU)” organisiert. Das Projekt wird vom Institut für Europäische Politik (Berlin) in Zusammenarbeit mit dem Institute for Strategic Initiatives IPIS (Chișinău) sowie dem Institute for European Policies and Reforms IPRE (Chișinău) organisiert und umgesetzt. Die Projektfinanzierung erfolgt durch das Auswärtige Amt.

Über das Stärkung der nationalen Identität Moldaus im EU-Annäherungsprozess (MIDEU) Projekt: Ziel des MIDEU-Projekts ist es, den Prozess der nationalen Identitätsfindung in der Republik Moldau zu stärken und in den Kontext der EU-Annäherung zu stellen.

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