Armin Laschet folgt auf Werner Hoyer, der nach langjähriger Amtszeit nicht erneut kandidierte. Die Versammlung der Kuratorinnen und Kuratoren des IEP wählte Armin Laschet für die Amtszeit 2026 bis 2030 zum Präsidenten des Instituts. Das Präsidium wurde mit der Wahl von Siemtje Möller, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundes-tagsfraktion, Omid Nouripour, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, und Prof. Dr. Andreas Pinkwart, ehemaliger stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und Vorstand der Bertels-mann Stiftung, zur Vizepräsidentin und zu Vizepräsidenten komplettiert.
Mit seiner Wahl übernimmt Laschet die Präsidentschaft des IEP in einer Zeit weitreichender europäischer und internationaler Veränderungen. Das Institut bringt seit mehr als sechs Jahrzehnten Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen und begleitet den europäischen Integrationspro-zess durch Forschung und politischen Dialog.
Die vielen gegenwärtigen Krisen und globalen Herausforderungen machen uns jeden Tag deutlich, dass wir Wohlstand, Sicherheit und Freiheit nur in einem vereinten Europa erhalten und festigen kön-nen. Wir brauchen jetzt mehr denn je die Unabhängigkeit und Souveränität Europas. Den Austausch zwischen Wissenschaft, Forschung und politischen Verantwortungsträgern um die besten Ideen kann das Institut für Europäische Politik garantieren. In meiner politischen Arbeit ist mir Europa immer eine Her-zensangelegenheit gewesen. Daher will ich auch meine ganze Kraft einsetzen, gemeinsam mit dem IEP Ideen zu entwickeln, die konkrete Veränderung bewirken, erklärt Laschet anlässlich seiner Wahl.
Laschet folgt auf Werner Hoyer, der nach langjähriger Amtszeit nicht erneut für das Amt kandidierte. Hoyer hatte Laschet als seinen Nachfolger vorgeschlagen:
Mit Herrn Laschet gewinnt das IEP einen überzeugten Europäer und erfahrenen politischen Manager für dessen Leitung.
Er sei überzeugt, dass Laschet mit sei-ner Expertise und seinem Engagement für Europa das Institut weiter voranbringen werde, sodass das IEP auch künftig seine wichtige Aufgabe an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft wahrneh-men und die Debatte über die Zukunft Europas mitgestalten könne.
Über Armin Laschet
Armin Laschet ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2025 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses. Von 2017 bis 2021 war er Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und von 2021 bis 2022 Bundesvorsitzender der CDU Deutschlands. Bereits von 1994 bis 1998 gehörte er dem Deutschen Bundestag und von 1999 bis 2005 dem Europäischen Parlament an. Von 2005 bis 2010 war Laschet Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und übernahm 2010 zusätzlich das Ressort für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien. Heute ist er zudem Präsident der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft und Vorsitzender des Direktoriums zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen.