EU-Assoziationen und Wirklichkeit in Moldau (WE&EU)

Wo: Republik Moldau (Chișinău und Regionen)
Wann: Juni 2019 – Juni 2020
Wer: Vertre­te­rInnen der Zivil­ge­sell­schaft, ethni­scher Minder­heiten sowie staat­licher Stellen

Die Republik Moldau hat im Jahr 2014 das Assozi­ie­rungs­ab­kommen mit der Europäi­schen Union (EU) unter­zeichnet und damit vertraglich den Weg der EU-Annäherung einge­schlagen. Diese Entscheidung für den pro-europäi­schen Kurs ist in der moldaui­schen Bevöl­kerung jedoch nicht unumstritten.

Ziel des Projekts EU-Assozia­tionen und Wirklichkeit in Moldau (WE&EU) ist es daher, Kommu­ni­ka­ti­ons­kanäle in die EU-fernen Bevöl­ke­rungs­teile zu eröffnen, um den gesell­schaft­lichen Diskurs über europäische Grund­werte zu fördern und die konkreten Vorteile einer EU-Assozi­ierung für die moldauische Bevöl­kerung besser sichtbar zu machen. Dabei gilt es vor allem, Fehlin­for­ma­tionen und Mythen über die EU und das Assozi­ie­rungs­ab­kommen entge­gen­zu­wirken und einen fakten­ba­sierten Austausch zu fördern.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Rahmen des WE&EU Projekts verschiedene Maßnahmen und Aktivi­täten umgesetzt, unter anderem die Erarbeitung von Fact Checks, Dialog­ver­an­stal­tungen für Bürge­rInnen, Videos zu Erfolgs­ge­schichten, TV Debatten, EU Awareness Workshops, eine Studi­en­reise nach Chișinău sowie öffent­liche Konfe­renzen.

Das Projekt wird vom Institut für Europäische Politik in Zusam­men­arbeit mit dem Institute for European Policies and Reforms (IPRE) und dem Institute for Strategic Initia­tives (IPIS)  imple­men­tiert und durch das Auswärtige Amt gefördert.


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