Der (europäische) Föderalist: Warum gerade Großbritannien? Historische Überlegungen aus Anlass des Brexit

Über 47 Jahre lang war das Verei­nigte König­reich Mitglied der Europäi­schen Union, aber in mancher Hinsicht ist es immer ein Außen­seiter geblieben. In seinem aktuellen Artikel auf dem Blog Der (europäische) Föderalist wirft unser wissen­schaft­licher Referent Manuel Müller einen Blick auf die histo­ri­schen Wurzeln des Brexit:

“Schon in den ersten Jahren der briti­schen Mitglied­schaft betonten proeu­ro­päische Politiker und Aktivisten weniger die Chancen eines geeinten Europas als die Risiken eines natio­nalen Allein­gangs. Auch später folgten sie meist der rheto­ri­schen Strategie, der öffent­lichen Meinung möglichst wenig Europa zuzumuten und zu betonen, dass man nur das Nötigste an Integration betreibe. […] Und auch auf einer prakti­schen Ebene wurden die großen politi­schen Konflikte um den briti­schen Finanz­beitrag oder die Währungs­union nicht etwa durch eine Verstän­digung auf ein überge­ord­netes gemein­sames Ziel gelöst, sondern durch Teilrückzüge Großbri­tan­niens aus dem gemein­samen europäi­schen Rahmen.”

Hier lesen Sie den Artikel von Manuel Müller auf dem Blog Der (europäische) Föderalist in voller Länge.