Die veränderte geopolitische Lage in Europa seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zeigt: EU-Erweiterung und Sicherheitspolitik müssen zusammen gedacht werden. Der Podcast ‚InvigoratEU Talks‘ bringt Wissenschaftler:innen und Entscheidungsträger:innen aus ganz Europa zusammen, um die aktuellen Herausforderungen und Chancen der EU-Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik zu betrachten.
Episode #1
In der ersten von insgesamt sechs Folgen sprechen Funda Tekin (IEP Direktorin), Vsevolod Chentsov (Botschafter der Ukraine bei der EU) und Frank Schimmelfennig (Professor an der ETH Zürich) darüber, welche Werkzeuge die EU in ihrer Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik einsetzt und was unter geopolitischer Erweiterung zu verstehen ist. Sie diskutieren, wie sich die Ansätze der EU angesichts einer neuen geo- und sicherheitspolitischen Lage in Europa verändert haben und wo weitere Reformen hin zu einer resilienteren EU notwendig sind.
Episode #2
Die zweite Folge von „InvigoratEU Talks“ untersucht die Zusammenhänge zwischen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU und dem Erweiterungsprozess. Petras Auštrevičius (Mitglied des Europäischen Parlaments, Renew Europe) und Tyyne Karjalainen (wissenschaftliche Mitarbeiterin, Finnisches Institut für Internationale Angelegenheiten (FIIA)) diskutieren, ob die EU die Erweiterung tatsächlich zu einem Bestandteil ihrer europäischen Sicherheitsstrategie gemacht hat.
Episode #3
Die Förderung der Demokratie war bislang ein Eckpfeiler der EU-Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik. Heute prägt jedoch der geopolitische Wettbewerb diesen Politikbereich zunehmend. In der dritten Folge der „InvigoratEU Talks“ diskutieren Petar Markovic (Botschafter Montenegros bei der EU), Giselle Bosse (Professorin an der Universität Maastricht und Vorstandsmitglied von TEPSA) und Richard Youngs (Senior Fellow bei Carnegie Europe und Vorstandsmitglied von TEPSA) die Frage: Hat die EU ihre Demokratieförderung verbessert, oder hat die Geopolitik die Spielregeln verändert?
Episode #4
Welche Ziele verfolgen Russland und China im Westbalkan und in der östlichen Nachbarschaft? Wie wirkt sich ihr Einfluss auf den Weg der Beitrittskandidaten zur EU aus? Diese Folge von „InvigoratEU Talks“ beleuchtet die Auswirkungen des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Einflusses Russlands und Chinas auf den europäischen Kontinent im Gespräch mit Thijs Reuten (Mitglied des Europäischen Parlaments, S&D), Marko Todorović (leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter, European Policy Centre (CEP) Belgrad) und Matteo Bonomi (Leiter des Europa-Programms, Istituto Affari Internazionali (IAI)).
Moderiert wird der Podcast von Mariam Khotenashvili (Geschäftsführerin von TEPSA). Der Podcast wird von der EU im Rahmen des Horizon Europe-finanzierten Projektes InvigoratEU gefördert.