Share twitter instagram facebook LinkedIn youtube

Um unsere Webseite zu verbessern, setzen wir google Analytics ein.

Mit Ihrer Zustimmung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen und die Datenschutzbestimmungen von google Analytics.

Europäisierung von Ministerialverwaltungen in Mittel- und Osteuropa im Prozess von Transformation und Integration

Sajola / Photocase
Sajola / Photocase

Im Mittelpunkt des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts stand die "Europäisierung" der Ministerialverwaltungen der Staaten Estland, Polen, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn (MOE-5) unter den spezifischen Bedingungen der Transformation...

Im Mittelpunkt des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts stand die "Europäisierung" der Ministerialverwaltungen der Staaten Estland, Polen, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn (MOE-5) unter den spezifischen Bedingungen der Transformation und der schrittweisen Integration in die EU.

Die politische und politikwissenschaftliche Bedeutung der Themenstellung ergibt sich aus der Grundannahme, dass die Transformation der Staaten Mittel- und Osteuropas und die parallel betriebene Integration dieser Länder in die EU wesentlich von den Ministerialverwaltungen der Beitrittsländer und deren Leistungsfähigkeit beeinflusst werden. Mit Blick auf die Programm-, Vorschlags-, Mitgestaltungs-, Vollzugs- und Koordinierungsfunktion von Ministerialverwaltungen sind diese umfassend und aktiv an der Vertretung der EU-Politik ihres Landes beteiligt.

Es wird davon ausgegangen, dass im Zusammenhang mit den Beitrittsgesuchen und der Implementierung der sogenannten Heranführungsstrategie der EU sowie insbesondere durch die fortschreitenden Beitrittsverhandlungen bereits eine nachhaltige Dynamisierung der administrativen Anpassungsprozesse eingesetzt hat. Diese Entwicklungsschritte von Transformation und Integration haben sich bis zum Beitrittsdatum (2004) weiter verstärkt und stellten daher einen empirisch besonders reichhaltigen Untersuchungsgegenstand dar.

Die Abschlusspublikation erschien im Mai 2005:

Barbara Lippert/Gaby Umbach: "The Pressure of Europeanisation: From post- communist state administrations to normal players in the EU system", Europäische Schriften Bd. 82, Nomos, Baden-Baden 2005.

Veröffentlichungen
Projektaktivitäten

Projektteam

Institut für Europäische Politik
Dr. Mathias Jopp; Dr. Barbara Lippert
Bundesallee 23
D-10717 Berlin
Tel: +49 - 30 - 88 91 34 - 0
Fax: +49 - 30 - 88 91 34 - 99
E-Mail

Jean-Monnet-Lehrstuhl
Prof. Dr. Wolfgang Wessels; Gaby Umbach, M.A.
Forschungsinstitut für Politische Wissenschaften und Europäische Fragen
Universität zu Köln
Gottfried-Keller-Str. 6
D-50931 Köln
Tel: +49 - 221 - 470 41331 oder +49 - 221- 940 2540
Fax: +49 - 221- 940 2542
E-Mail: Prof. Dr. Wolfgang Wessels, Gaby Umbach

Projektpartner

Estland: Prof. Dr. Wolfgang Drechsler (Senior expert), Külli Viks (Korrespondentin) Chair of Public Administration and Social Policy, Universität Tartu Polen: Prof. Dr. Nowina Konopka (Senior expert); Prof. Dr. Christian Franck (Senior expert); Dorota Pyszna (Korrespondentin) College of Europe Natolin, Trans European Policy Studies Association (TEPSA) Slowenien: Prof. Marjan Svetlicic (Senior expert); Irena Brinar (Korrespondentin) Faculty of Social Sciences, University of Ljubljana Tschechien: Ing. Petr Pavlik (Senior expert), Ing. Jan Hrích/Mgr. Ladislav Dolezal (Korrespondenten) Centre for European Analyses, Institute of International Relations, Prag Ungarn: Prof. Dr. András Inotai (Senior expert), Krisztina Vida (Korrespondent) Institute for World Economics, Hungarian Academy of Sciences, Budapest

Image copyright: