Das Projekt hat zum Ziel, die Bemühungen von Think-Tanks und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zur Förderung der europäischen Integration sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU zu unterstützen. Eine Reihe von Workshops bringt NGOs und Think-Tanks aus den 11 EU-Mitgliedstaaten mit der größten Erweiterungsskepsis – Frankreich, Tschechien, Österreich, Deutschland, Estland, Italien, Griechenland, Bulgarien, Belgien, Slowakei und Portugal (laut Eurobarometer, September 2025) – sowie aus EU-Kandidatenstaaten zusammen. Diese ermöglicht es ihnen, sich über Herausforderungen und bewährte Verfahren im Hinblick auf die Kommunikation mit den Bürger:innen über die EU-Erweiterung auszutauschen. Die Ergebnisse werden in eine gemeinsame Strategie und ein Toolkit fließen, um die Kommunikation, den Informationsaustausch und das Bürger:innenengagement zur EU-Erweiterung zu verbessern und die Gesellschaften auf eine erweiterte EU vorzubereiten.
Das Projekt wird vom „Institut für den Donauraum“ geleitet und von der „Calouste Gulbenkian Foundation“ gefördert.
Das Projekt CitizEn befasst sich mit der Notwendigkeit
- einer informierten öffentlichen Debatte;
- einer stärkeren Einbindung der Bürger:innen in den Erweiterungsprozess, um die gesellschaftliche Bereitschaft für künftige EU-Beitritte sicherzustellen;
- eines besseren Austausches zwischen Think-Tanks in den Kandidatenstaaten des Westbalkans und Osteuropas sowie in den EU-Mitgliedstaaten;
Die Ziele von CitizEn sind:
- Ein besseres Verständnis der Öffentlichkeit für die EU-Erweiterung sowohl in den Beitrittskandidatenstaaten als auch in den Mitgliedstaaten;
- Eine stärkere Bürgerbeteiligung und der Abbau von Vorurteilen gegenüber der Erweiterung;
- Ein fundierteres Wahlverhalten bei den bevorstehenden nationalen Wahlen in den EU-Mitgliedstaaten sowie bei der nächsten Europawahl;
- Ein Beitrag zu einem stärkeren, vernetzteren europäischen Projekt im Einklang mit den Prioritäten der Calouste Gulbenkian Foundation.
