Deutsch-Italienisches Gesprächsforum – 2004

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Ziel des 1988 vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl und dem italienischen Ministerpräsidenten Ciriaco De Mita befürworteten Gesprächsforums ist die Förderung, Verbesserung und Intensivierung der deutsch-italienischen Beziehungen. Es soll einen kontinuierlichen Meinungsaustausch von hochrangigen Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur ermöglichen. Grundlage ist die Gemeinsame Römer Erklärung der Regierungen der Italienischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland vom 12.5.1988.

Vor dem Hintergrund der immer engeren Verflechtung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beider Länder in europäische Strukturen stehen aktuelle Fragen der EU traditionell im Zentrum der Treffen. Italien und Deutschland  gelten als wichtige Akteure, um den Fortgang des europäischen Integrationsprozesses sicherzustellen und zu beeinflussen. Auf beiden Seiten genießt die enge Einbindung in die europäischen Strukturen einen hohen Stellenwert für das eigene Handeln. Ein kontinuierlicher Meinungsaustausch und ein abgestimmtes Verhalten mit „gleichgesinnten“ Partnern werden vor dem Hintergrund einer sich stetig erweiternden Union einen noch höheren Stellenwert erhalten. Das Deutsch-Italienische Gesprächsforum bietet hierfür eine ausgezeichnete Plattform. Es ermöglicht einen offenen und kontinuierlichen Dialog, auch über kontrovers diskutierte Themen, zwischen Persönlichkeiten unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen sowie des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens.

Die Präsidenten des Deutsch-Italienischen Forums sind Dr. Ulrich Weiss, ehem. Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, Frankfurt, und Dr. Franco Tatò, Amministratore Delegato, Enciclopedia Italiana Treccani, Rom.

Kooperationspartner auf italienischer Seite ist das Istituto per gli Studi di Politica Internazionale (ISPI) in Mailand.