Project: Disarmament, Demobilisation & Reintegration (DDR) in Bosnia-Herzgovina

Project team: Prof. Dr. Mathias Jopp, Dipl. SozWiss. Sammi Sandawi, Dipl. Pol. Max Bornefeld-Ettmann, Dipl. Pol. Milena Uhlmann.

Zwischen März und Juli 2007 untersuchte das Institut für Europäische Politik (IEP) im Auftrag des Auswärtigen Amtes den nach dem Dayton-Friedensvertrag (1995) eingeleiteten Prozess der Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration (DDR) ehemaliger Kombattanten in Bosnien-Herzegowina. Ziel war es, die sicherheitsbezogenen Aktivitäten der Internationalen Gemeinschaft in der Region zu bilanzieren, konkrete Operationalisierungsvorschläge für die weitere politische Vorgehensweise der Europäischen Union (EU) in diesem Feld zu unterbreiten und diese im Rahmen einer internationalen Expertenkonferenz zu diskutieren. Inhaltliches Forschungsziel war es dabei,

Neben einer umfassenden Auswertung der vorliegenden Fachliteratur stützt sich die Untersuchung in ihren Kernaussagen auf die Ergebnisse von mehr als 40 im In- und Ausland durchgeführten Experteninterviews. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in Form eines Hintergrundpapiers eines gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt durchgeführten Workshops am 6. Juni 2007 präsentiert und diskutiert. Die eintägige Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Auswärtigen Amtes stellte dabei den abschließenden Höhepunkt des Projekts dar und führte mehr als 70 Experten aus unterschiedlichen Disziplinen und Organisationen zu diesem Thema zusammen. Die Teilnehmer rekrutierten sich aus der Politico-Military Group (PMG) der EU, den Hauptstädten der EU-Mitgliedsstaaten, Experten aus den Institutionen der EU (EUMS, DGRELEX, Generalsekretariat des Rates), nationalen Experten und Referenten aus den bundesdeutschen Ministerien (AA, BMVg, BMZ), Internationalen Verantwortungsträgern in der Region (UN, EUFOR, EUSR) sowie weiteren Fachleuten aus den EU-Mitgliedsstaaten und Bosnien-Herzegowina.

Ein Bericht zur Veranstaltung ist unter Konferenzen / Workshops / Foren zu finden.
Von: Sammi Sandawi