Studie zur Umsetzung der EU-Zentralasien-Strategie

Foto: David Mark/Pixabay

Die EU-Zentral­asi­en­stra­tegie von 2019 bildet einen breiten strate­gi­schen Rahmen für die Zusam­men­arbeit mit den fünf Ländern in der Region. Im Hinblick auf die sehr junge zentral­asia­tische Bevöl­kerung prüft die Studie des IEP die Machbarkeit einer jugend­po­li­ti­schen Dimension als neuer Priorität in den EU-Bezie­hungen zu Zentral­asien. Im Fokus steht dabei, wie die EU dazu beitragen kann, der jugend­lichen Bevöl­kerung Zentral­asiens gute Lebens­per­spek­tiven zu ermöglichen.

Die Studie, welche das IEP im Auftrag des Auswär­tigen Amtes erarbeitet, unter­sucht die Heraus­for­de­rungen und Poten­ziale einer jugend­po­li­ti­schen Dimension in den Bezie­hungen zu Zentral­asien. Eine Inten­si­vierung der Bezie­hungen in der Jugend­po­litik ist für beide Seiten vorteilhaft und steht nicht in unmit­tel­barer Konkurrenz zu den Aktivi­täten Chinas oder Russlands in der Region. Eine jugend­po­li­tische Dimension der europäi­schen Zentral­asi­en­po­litik bietet zudem die Chance, die Sicht­barkeit der EU in der Region zu verbessern. Um diese Chance zu nutzen, gibt das IEP konkrete Politik­emp­feh­lungen und schlägt eine inner­eu­ro­päische Arbeits­teilung zur Schaffung der jugendpolitischen
Dimension vor.

Eine umfas­sende Analyse der Heraus­for­de­rungen und Poten­ziale präsen­tiert das IEP Research Paper 1/2021 „Young Central Asia. Recom­men­da­tions to the German Government for the Imple­men­tation of the EU-Central Asia Strategy“. Ein erstes Maßnah­men­paket zur Schaffung der jugend­po­li­ti­schen Dimension in den EU-Zentral­asien-Bezie­hungen schlägt das IEP Policy Paper on Eastern Europe and Central Asia 1/2021 „A Youth Policy Dimension of EU-Central Asia Relations. Priorities for the Imple­men­tation of the EU-Central Asia Strategy in the Area of Youth Policy” vor. Die Ergeb­nisse und Empfeh­lungen wurden in vier Online-Workshops mit Wissenschaftler:innen sowie Vertreter:innen der Regie­rungen und Zivil­ge­sell­schaft aus Europa und Zentral­asien diskutiert.


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