Das Projekt „German Ukrainian Researchers Network“

Think Tanks in der Ukraine gelten als wichtige zivil­ge­sell­schaft­liche Akteure, die durch ihre analy­tische Arbeit einen wertvollen Beitrag zur Förderung demokra­ti­scher Prozesse leisten. Durch ihre unmit­telbare Arbeit an Geset­zes­ent­würfen, Mitkon­zi­pierung der staat­lichen Politik, Monitoring und Kontrolle gelingt es ihnen, den politi­schen Prozess zu begleiten und ihn trans­pa­renter zu gestalten. Als Teil der Zivil­ge­sell­schaft bilden sie die Brücke zwischen der Gesell­schaft und den politi­schen Entschei­dungs­trä­ge­rInnen, kommu­ni­zieren Ideen, infor­mieren, klären auf, tragen so entscheidend zum Meinungs­plu­ra­lismus bei und stärken somit die Demokratie allgemein.

Gleich­zeitig agieren sie nicht nur national, sondern auch trans­na­tional und im europäi­schen Kontext. Durch ihre praxis­ori­en­tierte Forschung und aktuelle Analysen zu politi­schen und gesell­schaft­lichen Entwick­lungen in ihren Ländern haben sie die Möglichkeit, zum besseren Verständnis über Grenzen hinweg beizu­tragen.

Mit Blick darauf hat sich das Projekt „German Ukrainian Resear­chers Network“ (GURN) zum Ziel gesetzt, den fachlichen Austausch zwischen Exper­tInnen deutscher und ukrai­ni­scher Think Tanks zu fördern und Junior Researcher zu befähigen, ihre praxis­ori­en­tierten wissen­schaft­lichen Ergeb­nisse in den gesell­schaft­lichen  und politi­schen Diskurs beider Länder einspeisen zu lassen.

Ziele des Projekts:

Zielgruppe:

Das Projekt richtet sich an Junior und Senior Researcher an deutschen und ukrai­ni­schen Think Tanks sowie Univer­si­täten, die ihre fachliche Expertise im Bereich praxis­ori­en­tierter Forschung stärken und (gemeinsame) Forschungs­pro­jekte mit thema­ti­schem Ukraine-Schwer­punkt verwirk­lichen wollen.

Veran­stal­tungen und Aktivi­täten:

Das „German Ukrainian Resear­chers Network“ (GURN) ist ein Projekt des Instituts für Europäische Politik e.V. in Berlin und baut thema­tisch auf dem Vorgän­ger­projekt „Platform for Analytics and Inter­cul­tural Commu­ni­cation“ (PAIC, 2017–2019) auf. Das Projekt wird in Zusam­men­arbeit mit den ukrai­ni­schen Partnern Ilko Kucheriv Democratic Initia­tives Foundation (DIF), Neu Europe Center (NEC) und think twice UA durch­ge­führt und vom Auswär­tigen Amt gefördert.

Projekt­laufzeit:

August 2019 bis Dezember 2020

Projekteam:

Dr. Katrin Böttger (Leitung)
Ljudmyla Melnyk (Projekt­ko­or­di­nation und wissen­schaft­liche Mitar­bei­terin)
Matthias Meier (Projekt­as­sistenz)
Almuth Müller (Projekt­as­sistenz)

Kontakt­daten:

Ljudmyla Melnyk (Wissen­schaft­liche Mitar­bei­terin)
Projekt­ko­or­di­na­torin GURN
ljudmyla.melnyk@iep-berlin.de
+49 30 889 134 32

Institut für Europäische Politik
Bundes­allee 23, 10717 Berlin
www.iep-berlin.de


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