Der Wert Europas

Vor dem Hinter­grund der anhal­tenden wirtschafts‑, haushalts- und finanz­po­li­ti­schen Krise in Europa disku­tieren Bürger, Politiker und Wissen­schaftler haupt­sächlich über die Kosten der Europäi­schen Union. Dabei gerät der Wert, den Europa für seine Bürge­rinnen und Bürger hat, all zu leicht aus dem Blick. Hieran konnte auch die Verleihung des Friedens­no­bel­preises an die Europäische Union wenig ändern. Im Rahmen eines Forschungs­schwer­punktes mit einer eigenen Studie und einer Reihe von Veran­stal­tungen und Publi­ka­tionen leistet das IEP hier einen Beitrag zu einer ausge­wo­ge­neren Debatte der europäi­schen Integration.

Wieder­auf­kei­mende Ressen­ti­ments, Zukunfts­ängste und drohende Spaltungs­sze­narien lassen sich dabei allein mit europa­po­li­ti­schen Erfolgs­mel­dungen nicht begegnen. Gefordert ist eine ehrliche Analyse, welche die Nutzen, die Europa jedem Bürger bietet, heraus­ar­beitet, dabei aber die Kosten, die Europa jedem Einzelnen abver­langt, nicht verschweigt. „Der Wert Europas“ — unter diesem Leitmotiv führt das IEP derzeit eine ganze Reihe kleiner Projekte durch, um die öffent­liche Debatte über den Wert Europas zu befördern.

Bei Interesse an weiteren Infor­ma­tionen zur Studie schicken Sie bitte eine Email.

Ansprech­partner am IEP:


Studie zum Wert Europas

Gefördert von der Stiftung Mercator arbeitet das IEP derzeit an einer Studie, die den gesell­schaft­lichen, politi­schen und ökono­mi­schen Wert der europäi­schen Integration für Deutschland und seine Bürger darstellt und insbe­sondere auch den immate­ri­ellen Wert berück­sichtigt. Hier greift die Studie die Themen Unions­bür­ger­schaft, normative Basis der Europäi­schen Union, Migra­ti­ons­po­litik, Energie‑, Klima- und Umwelt­po­litik, Fragen der inneren Sicherheit sowie die Erwei­te­rungs- und Nachbar­schafts­po­litik auf. Mit Blick auf die materielle Dimension werden der Wert des Binnen­markts, der Währungs­union, der Regio­nal­po­litik, der Gemein­samen Handels­po­litik und der Außen­po­litik der Union für die Bürger unter­sucht.

Eine Studi­en­gruppe, bestehend aus Mitar­beitern des Instituts für Europäische Politik sowie externen Experten erarbeitet derzeit die Studie, deren Veröf­fent­li­chung der Studie für Mai 2013 geplant ist.

 

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