Debatte zur Zukunft der Europäischen Union
Ein besonderes Augenmerk des IEP gilt dem Auf- und Ausbau des Regelwerks für europäisches Regieren (Grundlagen, Struktur und Institutionen). Aktuelle Reformdebatten (vor allem Änderungen der Verträge) und europapolitische Langzeittrends werden aus Sicht verschiedener Akteure beleuchtet und interdisziplinär bewertet.
aktuelle Projekte

Vor dem Hintergrund der anhaltenden wirtschafts-, haushalts- und finanzpolitischen Krise in Europa diskutieren Bürger, Politiker und Wissenschaftler hauptsächlich über die Kosten der Europäischen Union. Dabei gerät der Wert, den Europa für seine Bürgerinnen und Bürger hat, all zu leicht aus dem Blick. Hieran konnte auch die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union wenig ändern. Im Rahmen eines Forschungsschwerpunktes mit einer eigenen Studie und einer Reihe von Veranstaltungen und Publikationen leistet das IEP hier einen Beitrag zu einer ausgewogeneren Debatte der Europäischen Integration.
Wiederaufkeimende Ressentiments, Zukunftsängste und drohende Spaltungsszenarien lassen sich dabei allein mit europapolitischen Erfolgsmeldungen nicht begegnen. Gefordert ist eine ehrliche Analyse, welche die Nutzen, die Europa jedem Bürger bietet, herausarbeitet, dabei aber die Kosten, die Europa jedem Einzelnen abverlangt, nicht verschweigt. „Der Wert Europas“- unter diesem Leitmotiv führt das IEP derzeit eine ganze Reihe kleiner Projekte durch, um die öffentliche Debatte über den Wert Europas zu befördern.
Europäische Bürgerinitiative

Europäische Bürgerinitiative: große Erwartungen – erhebliche Skepsis
Seit dem 1. April 2012 verfügen Unionsbürger/innen über ein neues Unionsbürgerrecht: die Europäische Bürgerinitiative (EBI). 1 Million Bürger/innen haben das Recht, die Kommission aufzufordern, einen Vorschlag für einen Rechtsakt zu einem Thema zu machen, von dem sie denken, dass die Union dieses regeln sollte. Das IEP begleitet die Etablierung dieses neuen Instruments partizipativer Demokratie als Teil der Umsetzung des Vertrags von Lissabon wissenschaftlich.
Die EBI als Instrument partizipativer Demokratie bietet eine Chance, die Demokratisierung der EU weiter voranzutreiben. Insbesondere ihr Potenzial transnationale europäische Diskurse zu initiieren und neue Akteure und Bürger an den Entscheidungsprozessen auf Unionsebene teilhaben zu lassen, bilden Untersuchungsfelder, denen sich das IEP widmet. Gleichzeitig wird die EBI, was ihre Umsetzung durch die Kommission betrifft, von erheblicher Skepsis aus der Zivilgesellschaft begleitet. Auch diese Fragen der Implementierung sind mit Blick auf die 2015 anstehende Evaluierung der EBI-Verordnungen Gegenstand der Arbeit des IEP.
Zur Zukunft der EU. Eine Bestandsaufnahme der aktuellen politischen und wissenschaftlichen Debatte zu Reformvorschlägen
Cyril Gläser, M.A. und Anna Wartmann, M.A.
The European Union and Central Asia in the International System (EUCAIS)
Nachdem im ersten Jahrgang 25 Absolventen den Masterstudiengang „Studies on the EU and Central Asia in the International System“ abgeschlossen haben, setzt ihn das Institut für Europäische Politik (IEP) zusammen mit dem Centre international de formation européenne (CIFE) ab August 2013 fort.
Dank der freundlichen Förderung durch die VolkswagenStiftung und mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung aus dem Programm für Lebenslanges Lernen „Jean Monnet“ der Europäischen Kommission kann erneut 30 jungen Akademikern und Berufstätigen aus Afghanistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und der chinesischen Region Xinjiang sowie der indischen Region Kaschmir ein Studienplatz im Masterstudiengang „Studies on the EU and Central Asia in the International System“ angeboten werden. Das Programm wird mit dem ersten Semester im August 2013 beginnen und mit den Abschlussprüfungen im März 2015 enden.
Study Programme on European Security (SPES)
The Study Programme on European Security (SPES) for PhD students, post-docs and young professionals from Central and Eastern Europe is conducted by the Institut für Europäische Politik (IEP) and supported by the Volkswagen Foundation.
The programme is aimed at promoting the work of young academics and experts from Central and Eastern Europe with a thematic focus on the future role of the EU in European and global security policy. The programme provides an opportunity for the grantholders to establish stronger links with "West European" research networks and to present their views concerning security issues in Europe.
9 fellows - ranging from excellent PhD candidates to junior professors or professionals of similar qualification " have been selected and will receive support for their research, the publication of their results and sojourns in Berlin.
More information is available here:
EU-27 Watch
Starting with the issue 9th of EU-27 Watch, the internet platform
www.eu-27Watch.org provides the reader with new functions making it easier to access the reports. Laid out in four segments, the platform provides the reader with a comparative introduction, a list of responses sorted by country, a list of responses sorted by question, and a timeline listing all major events in EU politics since 2004. All texts are available in HTML and PDF format. All back issues of the EU-27 Watch and the Enlargement/Agenda 2000-Watch are available as well.
Concept
Since 2004 the EU-27 Watch has provided a rich and unique set of material compiling national debates on European policy. The key objective of the EU-27 Watch is to follow national debates concerning EU deepening and widening. Based on event-driven questionnaires researchers from established research institutes write the country reports.
Additionally, each issue contains an introductory chapter, which gives an overview on the subjects dealt with, and a chronology of the main events during the reporting period. The annotations in the country reports give easy access to important documents, commentaries, and literature published in the reporting countries.
Between 1998 and 2003, the predecessor of the EU-27 Watch, the Enlargement/Agenda 2000-Watch, monitored the accession and negotiation process as well as the internal reform process, known as Agenda 2000. Thus the EU-27 Watch has been monitoring debates on EU-policy for 12 years and provides a unique source for diachronic analyses.
Partners
The EU-27 Watch No. 9 receives significant funding from the Otto Wolff-Foundation, Cologne, in the framework of the "Dialog Europa der Otto Wolff-Stiftung" and financial support from the European Commission. The European Commission is not responsible for any use that may be made of the information contained therein.
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Contact
Contact persons are Dr. Katrin Böttger and Julian Plottka with Christoph Kornes, Daniela Caterina, Gregory Kohler and Matthias Jäger belonging to the editorial staff. Institutes/authors are responsible for the content of their country reports.













