Zweiter MIDEU Presse Club fand in Chisinau statt

Am Freitag, den 17. November 2017 fand der zweite Presse Club im Rahmen des MIDEU Projekts in Chisinau statt. Mehr als 15 Journa­listen nutzten die Gelegenheit, die aktuelle Situation der inter-ethni­schen Bezie­hungen in Moldau mit Vertretern der deutschen Botschaft, der OSZE, sowie des MIDEU Exper­ten­teams zu disku­tieren.

Die Sprecher bewer­teten die geplanten Maßnahmen der Strategie zur Stärkung der inter-ethni­schen Bezie­hungen (2017–2027) und des zugehö­rigen Aktions­plans zur Imple­men­tierung  (2017–2020), welcher am 15. November von der Regierung angenommen wurde.

Florian Seitz, stellv. Leiter der Deutschen Botschaft und Sergiu Conovalu von der OSZE unter­strichen die Bereit­schaft der inter­na­tio­nalen Partner, die Republik Moldau dabei zu unter­stützen.

Des Weiteren wurde das Thema Identität und die zentrale Rolle der Regierung bei der Einbe­ziehung aller ethni­schen Gruppen und deren Schutz angesprochen. Die Teilnehmer kamen zu dem Schluss, dass auch die Medien aktiver zur Konso­li­dierung einer gemein­samen zivilen Identität, basierend auf gleichen Rechten und Chancen aller Staats­bürger, beitragen sollten.

Das MIDEU Projekt wird vom Institut für Europäische Politik (Berlin) in Zusam­men­arbeit mit dem Institute for Strategic Initia­tives IPIS (Chișinău) sowie dem Institute for European Policies and Reforms IPRE (Chișinău) organi­siert und umgesetzt. Die Projekt­fi­nan­zierung erfolgt durch das Auswärtige Amt.


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