Werkstattgespräch zur sozialen Dimension der Integration

Werkstattgespräch-Hacker-Plottka

Am 3. Juli 2018 präsentierte Prof. Dr. Björn Hacker von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Zwischenergebnisse seines gemeinsam mit dem Institut für Europäische Politik durchgeführten Forschungsprojekts „Reformoptionen für die Weiterentwicklung der sozialen Dimension der Europäischen Union“. Die ausgewählten WissenschaftlerInnen, EntscheidungsträgerInnen und StakeholderInnen diskutierten mit ihm fünf Thesen zur Bedeutung der Europäischen Säule sozialer Rechte (ESSR) für die Stärkung der sozialen Dimension der europäischen Integration.

Das rege Interesse an dem Werkstattgespräch zu diesem europäischen Zukunftsthema hat einmal mehr unterstrichen, wie wichtig es ist, der wachsenden Unzufriedenheit der BürgerInnen angesichts ihrer u.a. infolge der Austeritätspolitik schwindenden Aufstiegs- und Zukunftschancen mit konkreten Ergebnissen zu begegnen. Auch in der Sozialpolitik ist dies in vielen Bereichen effektiv nur noch durch ein enger koordiniertes Handeln auf europäischer Ebene möglich. Ein Soziales Europa, das einen Rahmen zur Sicherung der nationalen Wohlfahrtsstaaten bildet, würde auch den Kern der gegenwärtigen Europaskepsis vieler BürgerInnen adressieren.

In diesem Sinne wird als Ergebnis des Forschungsprojekts im Herbst dieses Jahres nicht nur ein Research Paper zum Potenzial der ESSR und zur Verwendung des sozialpolitischen Scoreboards in den Mitgliedstaaten publiziert, sondern auch ein Policy Paper mit konkreten Politikempfehlungen zur Stärkung der sozialen Dimension der europäischen Integration. Die Kommentare und Impulse aus der Diskussion während des Werkstattgesprächs werden in den weiteren Forschungsprozess und in die beiden Publikationen des Forschungsprojekts einfließen.

Mehr zum Forschungsprojekt finden Sie auf der Projektseite.

Das Thesenpapier zum Werkstattgespräch können sie hier herunterladen.

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