Trainingsreihe zu DCFTA-Kapitel 13 „Handel und Nachhaltige Entwicklung“ wird durch Studienreise in Berlin abgeschlossen

Mit der Studienreise, die vom 15. bis zum 20. Oktober 2018 in Berlin stattfand, endete für 19 VertreterInnen der ukrainischen Zivilgesellschaft die erfolgreiche Teilnahme an unserer Civic School for Sound EU Practice (CiSEP)-Trainingsreihe „Handel und nachhaltige Entwicklung“. Die CiSEP-Trainingsreihe beschäftigte sich mit dem DCFTA-Kapitel 13 „Handel und nachhaltige Entwicklung“ und umfasste neben den drei Nachhaltigkeits-Komponenten „Handel“, „Umwelt“ und „Soziales“ und deren Implementierungsstand in der Ukraine auch Einführungen in Monitoring- und Advocacy-Arbeit in diesem Bereich.

Die Studienreise diente als ergänzende Maßnahme, um Themen wie z.B. Energie- und Abfallwirtschaft sowie nachhaltige Waldwirtschaft, die während der Trainingsreihe nur in Ansätzen diskutiert werden konnten, zu vertiefen. Mit seinem Nachhaltigkeitsprofil und dem Bestreben zur Energiewende bot sich Deutschland als idealer Standort für die Durchführung der Studienreise an. Dementsprechend lag ihr übergeordnetes Ziel darin, Wissen und Kompetenzen hinsichtlich des deutschen Ansatzes im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und seiner Umsetzung zu fördern. Dies wurde durch den Besuch einschlägiger staatlicher Institutionen, Forschungseinrichtungen, NGOs und weiterer Stakeholder ermöglicht. Gleichzeitig bot die Studienreise den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, ihre beruflichen Netzwerke zu stärken. Die Gruppe stattete u.a. dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Abgeordnetenhaus Berlin, dem Ost-Ausschuss-Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund einen Besuch ab. Highlights der Studienreise waren die Einblicke in die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeitsansätzen, wie etwa im Baumhaus Berlin, die Arbeit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde und des Müllheizkraftwerkes Ruhleben. Während der Fachgespräche konnten die Mitglieder unserer Gruppe zahlreiche Fragen aus der Sicht der ukrainischen Zivilgesellschaft stellen und in einen anregenden Austausch mit den deutschen ExpertInnen treten. Nach fünf erfolgreichen Tagen entstanden bereits erste Ideen für kreative Projekte in der Ukraine.


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