The Limits to Euroscepticism in Ireland (TruLies-Blogbeitrag von Mary C. Murphy)

"Ireland has passed the second referendum" (CC BY-SA 2.0) by infomatique
"Ireland has passed the second referendum" (CC BY-SA 2.0) by infomatique

Irland und die Europäische Union haben eine bewegte Geschichte – von zwei negativen Referenden über Vertragsveränderungen, über steigende Europaskepsis während der Eurozonenkrise bis hin zu den durch Brexit ausgelösten Unsicherheiten für die Beziehungen des Landes zu Großbritannien. Trotz dieser Herausforderungen ist die große Mehrheit der irischen Bevölkerung, einschließlich politischer Parteien und zivilgesellschaftlicher Organisationen, optimistisch, was die Zukunft des Landes in der EU angeht. In ihrem Blogbeitrag analysiert Mary C. Murphy Irlands Beziehung mit der EU und findet verschiedene Gründe für diese pro-europäische Haltung der irischen Bevölkerung: die ökonomischen und politischen Vorteile durch die Mitgliedschaft, der Misserfolg von Randparteien und eine größtenteils positive Einstellung gegenüber Immigration.

Dr. Mary C. Murphy arbeitet als Dozentin für Politik am Government-Department des University College Cork.

Das von der Stiftung Mercator geförderte Projekt „TruLies – The Truth about Lies on Europe“ des Instituts für Europäische Politik (IEP) mit der Unterstützung des Progressiven Zentrums hat zwei Hauptziele. Zum einen strebt es in der wissenschaftlichen Analyse eine systematische und analytisch fundierte Dekonstruktion von europaskeptischen und populistischen Falschbehauptungen, Feindbildern und Vorurteilen an. Dies soll zu einer Versachlichung der Debatte in Deutschland beitragen. Zum anderen zielt „TruLies Europe“ auf den Transfer der Analyseergebnisse in die Gesellschaft durch dialogbasierte Kommunikation mit Politik, Zivilgesellschaft und der breiteren Öffentlichkeit, so auch mittels der Blogbeiträge.

Den Blogbeitrag von Mary C. Murphy finden Sie hier.