Intensivierte Partnerschaftsmodelle zwischen der Europäischen Union und ihren Nachbarn: Welche Optionen unterhalb der Vollmitgliedschaft sind denkbar?

Die aktuelle welt- und regio­nal­po­li­tische Lage stellt nicht nur eine Heraus­for­derung für inner­unionale Integra­ti­ons­pro­zesse dar, sondern lässt auch die Außen­di­mension der Integration und die Gestaltung des politi­schen Mitein­anders in den „Nachbar­schafts­räumen“ der Union ins Blickfeld rücken. Der vorlie­gende Beitrag schlägt ein System gestufter, diffe­ren­zierter Anbin­dungs­va­ri­anten vor, in welchem sich die Europäische Nachbar­schafts­po­litik und deren recht­liche Ausge­staltung weg von schema­ti­schen „one size fits all“-Blaupausen, hin zu einem Instru­men­tarium inten­si­vierter Partner­schafts­mo­delle entwi­ckelt. Es werden, unter Berück­sich­tigung der recht­lichen und politi­schen Parameter sowie den Risiken diffe­ren­zierter Anbin­dungs­an­gebote, denkbare Modelle inten­si­vierter Partner­schaft und deren insti­tu­tio­nelle Ausge­staltung vorge­stellt. Diese Modelle sollen Denkan­stöße für Wissen­schaft und Politik bieten, wie den indivi­du­ellen Bedürf­nissen, Inter­essen und Möglich­keiten der betref­fenden Nachbarn, der EU sowie den Mitglied­staaten am besten Rechnung getragen werden kann. Hieraus können sich perspek­ti­visch Modelle ganz eigen­stän­diger Zugehö­ri­gen­ge­mein­schaften entwi­ckeln.

Das vollständige Research Paper No. 04/18 von Prof. Dr. Markus Kotzur finden Sie hier zum Download.

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