Eine Perspektive für das Verfassungsrecht der EU

Franz Cromme ist ein deutscher Jurist, Verwal­tungs­be­amter und Politiker. Der ehemalige Staats­se­kretär strebt auf der Grundlage der Werte und Ziele der EU eine „Föderation in Entwicklung“ an – mit einem nach Fachge­bieten abgestuften supra­na­tio­nalen und auch inter­gou­ver­men­talen politi­schen Handeln — mit verstärkter recht­licher Verbind­lichkeit und Durch­setz­barkeit. Für die Zukunft ist vor allem eine dynamische Entwicklung des Verfas­sungs­rechts vorge­sehen. Parlament, Europäi­scher Rat/Ministerrat und Kommission werden vor allem unter den Aspekten der Einigungs- und Handlungs­fä­higkeit und der demokra­ti­schen Legiti­mation refor­miert. Die natio­nalen Parla­mente werden beteiligt. Das Verfas­sungs­recht der verschie­denen Politiken der EU wird spezi­fisch erneuert und weiter­ge­führt.

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