1. Januar 2018 – Projektstart Horizont 2020-Projekt SEnECA

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Am 1. Januar 2018 fällt der Startschuss für das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt „SEnECA – Strengthening and Energizing EU-Central Asia Relations“ unter der Leitung von Dr. Katrin Böttger, stellvertretende Direktorin des Instituts für Europäische Politik (IEP), Berlin und Prof. Dr. Michael Kaeding, Professor für Europapolitik an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Dr. Böttger und Prof. Kaeding bewarben sich mit ihrem Konsortium im Februar 2017 auf eine Ausschreibung des EU-Förderprogramms Horizont 2020. Die EU-Kommission wählte SEnECA aus insgesamt 13 Projektanträgen zum Thema „Die EU und Zentralasien“ aus und unterschrieb am 3. Oktober 2017 den Fördervertrag. Die Förderung der Europäischen Kommission für das zweijährige Projekt beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro.

Das Projekt verfolgt drei Ziele: (1) Es wird ein Netzwerk von WissenschaftlerInnen, die in Zentralasien zu europäischer Integration und in Europa zu Zentralasien arbeiten, schaffen und (2) die Überarbeitung der EU-Zentralasienstrategie begleiten, indem es Politikempfehlungen für Europas zukünftige Politik gegenüber der Region gibt. Darüber hinaus wird das Projekt (3) die Beziehungen der Europäischen Union und deren Mitgliedsländern zu Zentralasien fördern und ausbauen. Zu diesem Zweck werden u.a. InteressensvertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Kultur der beteiligten Regionen interviewt, um die aktuellen Beziehungen zwischen den Regionen zu analysieren und der EU Politikempfehlungen geben zu können.

Neben der UDE und dem IEP tragen zehn weitere Organisationen aus der EU und Zentralasien als Teil des Konsortiums zum Projekt bei: das Central Asia Institute for Strategic Studies (CAISS) aus Kasachstan, das Center of Sociological Research „Zerkalo“ aus Tadschikistan, die University of World Economy and Diplomacy (UWED) aus Usbekistan, die Kyrgyz National University named after Jusup Balasagyn (KNU) aus Kirgisistan und Ynanch-Vepa aus Turkmenistan sowie das britische Royal United Services Institute (RUSI), WiseEuropa aus Polen, das Latvian Institute of International Affairs (LIIA) aus Lettland, das Centre international de formation européenne (CIFE) aus Frankreich und die Trans European Policy Studies Association (TEPSA) mit Sitz in Brüssel.

Projektteam
Dr. Katrin Böttger
Julian Plottka

EU-FlaggeThis project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No. 770256.

 

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