Nachbarschaftspolitik: Neue Publikation zur EU-Politik im Libanon erschienen

Das Papier unter­sucht die Einfluss­mög­lich­keiten Europäi­scher Nachbar­schafts­po­litik im südlichen Mittel­meerraum.

Der Syrien­krieg bedroht seit 2011 die gesamte Sicher­heitslage und Macht­ba­lance des Nahen Ostens. Julian Pänke, Research Associate am IEP, befasst sich in seinem Policy Paper “Moving beyond the normative-geopo­li­tical ambiguity of the EU’s imperial politics in the Neigh­bourhood: The case of Lebanon” mit der Entwicklung der EU-Libanon Bezie­hungen vor und nach 2011, betont die zuneh­mende Bedeutung der Union als stabi­li­sie­render Faktor in der Region und gibt Empfeh­lungen für deren Weiter­ent­wicklung. Er argumen­tiert für Politik­an­sätze, die realis­tische Stabi­li­sie­rungs­po­li­tiken einer überam­bi­tio­nierten Reform­agenda vorziehen und somit die Auswir­kungen der imperialen Natur europäi­scher Nachbar­schafts­po­litik abmildern können.

Das IEP freut sich, mit diesem Paper einen Blick jenseits der Region in Osteuropa und Zentral­asien zu wagen.