Lokaler Dialog in Soroca zu interethnischen Beziehungen und sozialer Kohäsion in der Republik Moldau

Am 1. November 2018 fand der erste von zwei lokalen Dialogen des CIVID-Projekts zu den interethnischen Beziehungen und zur sozialen Kohäsion in der Republik Moldau statt. In Soroca, im nördlichen Teil der Republik Moldau nahe der Grenze zur Ukraine diskutierten mehr als 50 Vertreter von Organisationen der Zivilgesellschaft, Lehrer und Bürgerrechtler im World Café-Format Herausforderungen, mit denen sich Vertreter der verschiedenen ethnischen Gemeinschaften in ihrem täglichen Leben konfrontiert sehen. Die Diskussionen waren in vier thematische Bereiche unterteilt: 1. Medien, 2. wirtschaftliche Entwicklung, 3. Sozialpolitik sowie 4. das EU-Assoziierungsabkommen und wurden von lokalen Experten aus verschiedenen Regionen Moldaus unterstützt. Ziel dieser Bottom-up-Aktivität war es, konkrete Empfehlungen zur Verbesserung des Alltags der Bürger in der Region Soroca zu erarbeiten und die Integration ethnischer Gemeinschaften in diesem Teil des Landes zu fördern. Zu diesen Empfehlungen gehörten u.a.:

Der Lokale Dialog ist Teil des Projekts „Förderung der Zivilgesellschaft und des interethnischen Dialogs in der Republik Moldau im Rahmen des EU-Assoziierungsprozesses (CIVID)“, das das Institut für Europäische Politik in Partnerschaft mit dem Institute for European Policies and Reforms (IPRE) und dem Institute for Strategic Initiatives (IPIS) durchführt. Das Projekt wird mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes realisiert.

Weitere Informationen zum CIVID-Projekt finden Sie hier: http://iep-berlin.de/en/training/capacity-development/current-projects/civid/

Pressemitteilung unseres lokalen Partners IPRE: http://ipre.md/2018/11/05/dialoguri-interetnice-in-soroca-probleme-si-solutii-in-consolidarea-societatii/?lang=de