Kick-off-Workshop des Projekts „Alternative Europa!“ in der Europäischen Akademie Otzenhausen

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Das Projekt „Alternative Europa!“ ist anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Römischen Verträge gestartet! Unsere Mission: Wir wollen eine junge und mutige Debatte über die Zukunft des europäischen Integrationsprojekts führen. Unser Ziel: Ein dauerhaftes Netzwerk aus NachwuchswissenschaftlerInnen, „young professionals“ und jungen Aktiven aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bildungseinrichtungen etablieren, das über den üblichen Kreis föderalistischer Kräfte hinausgeht.

Der Kick-off-Workshop fand am 24. und 25. April in der Europäischen Akademie Otzenhausen (EAO) statt. Ausgehend von den Factsheets des Projekts „TruLies“, das von der Stiftung Mercator gefördert wird, diskutierten 22 TeilnehmerInnen am Montag Argumentationsstrategien für Diskussionen mit EuropaskeptikerInnen. Unter Anleitung von Prof. Dr. Norbert Gutenberg, Sprechwissenschaftler an der Universität des Saarlandes, entwickelten sie konkrete Antwortmöglichkeiten und Überzeugungsstrategien.

Abends warfen sie einen Blick zurück in die Vergangenheit auf Visionen in Europafilmen aus den 1950er Jahren. Zusammen mit Anne Bruch, DFG-Mitarbeiterin an der Universität Hamburg, diskutierten die TeilnehmerInnen Kontinuitäten und Wandel der Visionen und ihrer Darstellungsformen seit den Gründungsjahren.

Anknüpfend an den Filmabend setzten sich die TeilnehmerInnen am zweiten Tag mit eigenen Visionen für die Zukunft der EU auseinander. Sie diskutierten, in welcher Form und mit welchen Themen sie sich in dem gemeinsamen 10-monatigen Projekt „Alternative Europa!“ beschäftigen wollen. Bis zum Abschluss des Projekts im November sollen diese Themen und Visionen in Arbeitsgruppen und bei diversen Veranstaltungen weiterentwickelt werden.

Der Kick-off-Workshop ist Teil des Projekts „Alternative Europa!“, das vom IEP zusammen mit dem Jungen Europawissenschaftlichen Netzwerk (JEN) des Europawissenschaftlichen Netzwerks Deutschland (END) und der EAO in enger Zusammenarbeit mit Polis180 und den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) initiiert wurde. Weitere Kooperationspartner sind der Arbeitskreis Europäische Integration (AEI), das Centre International de Formation Européenne (CIFE), das Projekt „TruLies“, die Universität Hamburg und die Universität Hildesheim.

Ein ausführlicher Bericht zum Workshop folgt in Kürze. Impressionen des zweitägigen Workshops finden Sie in unserer Bildergalerie.


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