Achtes Interview der „Klartext“-Reihe: Wirtschaftsanalysen für die Ukraine

Im Rahmen des Projekts „Platform for Analytics and Inter­cul­tural Commu­ni­cation“ (PAIC) wurde das achte Interview aus der Reihe „Klartext: Ukrai­nische Think Tanks im Gespräch“ veröf­fent­licht. Dmytro Boyarchuk, Ökonom und Vorsit­zender des Think Tanks CASE Ukraine, berichtet darin unter anderem über die Entste­hungs­ge­schichte und Arbeits­schwer­punkte des renom­mierten Wirtschafts­for­schungs­in­stituts und die ukrai­ni­schen Reform­be­stre­bungen aus Sicht von Handel und Wirtschaft.

Im Interview erklärt Dmytro Boyarchuk, wie sich CASE Ukraine ohne Förder­mittel finan­ziert, um eine größt­mög­liche Unabhän­gigkeit zu wahren und erklärt das Erfolgs­ge­heimnis ihres ausge­zeich­neten Projekts „Der Preis des Staates“. Außerdem gibt er Antworten auf die Fragen: Welche Rolle spielt Migration für die Wirtschaft des Landes? Welche Reformen verlaufen besonders erfolg­reich? Wie kann die ukrai­nische Verwaltung effizi­enter gestaltet werden? Und wie sieht die Zusam­men­arbeit zwischen dem Think Tank und der ukrai­ni­schen Regierung aus?

CASE Ukraine ging 1999 aus einem Projekt des Harvard Institute for Inter­na­tional Development hervor und ist Teil des CASE-Netzwerkes, das Think Tanks in Polen, Kirgi­sistan, Republik Moldau, Georgien, Belarus und Russland verbindet. CASE analy­siert Wirtschafts­fragen mit Fokus auf Sozial- und Budget­po­litik, kleinen und mittel­stän­di­schen Unter­nehmen sowie dem inter­na­tio­nalen Handel und wirkt als Ansprech­partner für die ukrai­nische Regierung und inter­na­tionale Organi­sa­tionen wie die Weltbank oder UNDP.

Die Inter­view­reihe „Klartext: Ukrai­nische Think Tanks im Gespräch“ möchte ukrai­nische Denkfa­briken sowohl in der Ukraine als auch in Deutschland einer breiten Öffent­lichkeit präsenter machen und ein Bild der Denkfa­briken-Landschaft und den allge­meinen Entwick­lungen in der Ukraine vermitteln. Beson­deres Augenmerk wird auf die Heraus­for­derung gelegt, mit denen ukrai­nische Think Tanks konfron­tiert werden, sowie auf deren Rolle bei der Umsetzung von Reformen in der Ukraine.

Das Projekt „Platform for Analytics and Inter­cul­tural Commu­ni­cation“ (PAIC) wird vom Institut für Europäische Politik e.V. (IEP, Berlin) in Zusam­men­arbeit der Ilko Kucheriv Democratic Initia­tives Foundation (DIF, Kiew) und der Denkfa­briken-Initiative „think twice UA“ (Kiew) mit Unter­stützung des Auswär­tigen Amts durch­ge­führt.

Das Interview auf Deutsch im Volltext finden Sie hier als PDF-Datei. Das Interview steht ebenfalls auf Ukrai­nisch zur Verfügung.


Klartext: Ukrainische Think Tanks im Gespräch