Ukraine-Konferenz

Die diesjährige Präsidentschaftswahl markierte einen Umbruch in der ukrainischen Politik: Mit 73 % der Stimmen wurde der Politikneuling Wolodymyr Selenskyj zum sechsten Präsidenten der Ukraine gewählt. Seit Montag, den 20. Mai 2019 ist dieser nun vereidigt und hat bereits innerhalb der ersten Woche seiner Amtszeit weitreichende Entscheidungen getroffen. So finden anstatt Ende Oktober die Parlamentswahlen bereits am 21. Juli 2019 statt. Viele neue Parteien haben die Chance, in die Werchowna Rada (Parlament) einzuziehen und somit die derzeitige politische Machtkonstellation ins Wanken zu bringen. Somit steht auch die ukrainische Zivilgesellschaft vor neuen Entwicklungen und Herausforderungen.

Aus diesem Anlass haben wir die internationale Konferenz „Ukraine in the Election Year 2019: New Tendencies and Developments in Politics and Civil Society“ veranstaltet, welche am 12. Juni 2019 im Deutschen Architektur Zentrum (DAZ) in Berlin stattfand. Im Fokus unserer Konferenz standen folgende Fragen: Welche Änderungen könnte der außenpolitische Kurs der Ukraine sowie die sicherheitspolitische Lage unter dem neuen Präsidenten erfahren? In welchen Bereichen werden Reformbemühungen in der Innenpolitik beibehalten oder verstärkt? Ebenfalls wurden neue Tendenzen in den politischen Kommunikationsstrategien, die bei den diesjährigen Präsidentschaftswahlen angewandt wurden, erörtert und die Kommunikation von Reformen an die Bevölkerung thematisiert.

Im Rahmen der Konferenz wurden zudem die ersten Ergebnisse der Studie zu deutschen und ukrainischen Think-Tanks vorgestellt und der Frage nachgegangen, wie eine effektivere Förderung der ukrainischen Zivilgesellschaft zu gestalten wäre.

Das detaillierte Programm können Sie hier abrufen.

Die Konferenz fand im Rahmen des Projektes Platform for Analytics and Intercultural Communication (PAIC) statt und wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Bei Fragen und Anmerkungen melden Sie sich gerne bei der PAIC Projektmanagerin Mona Richter (Mona.Richter@iep-berlin.de)


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