Mittagsgespräch (digital): Eine vorläufige Bilanz der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Datum:
15. Dezember 2020; 14:00–15:00 Uhr
Online Veran­staltung via ZOOM

Gäste:
Gunther Krichbaum, MdB, Vorsit­zender des Ausschusses für die Angele­gen­heiten der Europäi­schen Union, Berlin
Dr. Katrin Böttger, Direk­torin, Institut für Europäische Politik, Berlin; und (Mit-)Herausgeberin des „Handbuch zur deutschen Europapolitik“

Begrüßung:
Dr. Jörg Wojahn, Leiter der Vertretung der Europäi­schen Kommission in Deutschland, Berlin
Dr. Funda Tekin, Direk­torin, Institut für Europäische Politik, Berlin

Moderation:
Prof. Dr. Mathias Jopp, Senior Advisor Inter­na­tional Programmes, Institut für Europäische Politik, Berlin;
Honorar­pro­fessor der Univer­sität Passau und der Eberhard Karls Univer­sität Tübingen;
Modul­di­rektor für European Studies, Centre inter­na­tional de formation européenne(CIFE), Nizza/Berlin; und
(Mit-)Herausgeber des „Handbuch zur deutschen Europapolitik“


Am 1. Juli 2020 übernahm die deutsche Bundes­re­gierung für die folgenden sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäi­schen Union (EU) und damit die Heraus­for­derung wichtige Impulse für die europäische Politik und die Entwicklung der EU zu liefern. Die Erwar­tungen an die Führungs­rolle Deutsch­lands waren hoch und betrafen wichtige Verhand­lungen zum Brexit, zum Mehrjäh­rigen Finanz­rahmen oder zur Ausrichtung der europäi­schen Asyl- und Migra­ti­ons­po­litik voran­zu­bringen. Aufgaben, deren Lösung vor allem durch das Management der globalen Covid-19-Pandemie struk­turell und inhaltlich- maßgeblich erschwert und beein­flusst wurden. So dürfte auch die Verab­schiedung des Corona-Aufbau­in­stru­ments „Next Generation EU“ als ein zentrales Ereignis der deutschen Ratsprä­si­dent­schaft gelten.

Mit Gunther Krichbaum, Vorsit­zendem des Ausschusses für Angele­gen­heiten der Europäi­schen Union des Deutschen Bundes­tages, und anlässlich des Erscheinens des „Handbuch zur deutschen Europa­po­litik“, das pünktlich zu dieser Veran­staltung in der 2., vollständig überar­bei­teten und aktua­li­sierten Auflage beim Nomos Verlag vorliegen wird, ziehen wir vorläufig Bilanz. Was hat die deutsche Ratsprä­si­dent­schaft bewirken können? Welchen Einfluss hatte die Covid-19-Pandemie auf Inhalt und Ausrichtung der Ratsprä­si­dent­schaft, welche Weichen sind in wichtigen Fragen der Migration, der Klima­po­litik und Rechts­staat­lichkeit in der EU gestellt worden und welchen Stellenwert hat die deutsche Europa­po­litik im kommenden Jahr bei der im September anste­henden Bundestagswahl?

Wir freuen uns, Sie bei der Veran­staltung begrüßen zu können.

Mit freund­lichen Grüßen,

Katrin Böttger und Funda Tekin

Direk­to­rinnen des Institut für Europäische Politik


Hier können Sie den Veran­stal­tungs­be­richt: Mittags­ge­spräch digital “Eine vorläufige Bilanz der deutschen EU-Ratsprä­si­dent­schaft” lesen.