Feierlichkeiten als Chance zur Reflektion

Podiums­dis­kussion zum Thema „50 Jahre Römische Verträge“ mit Dr. Barbara Lippert (IEP).

Am Mittwoch, 21. März 2007 disku­tierten anlässlich des bevor­ste­henden Jubiläums

zum Thema „50 Jahre Römische Verträge“.

Thema der Debatte war nicht nur ein Rückblick auf die Anfänge der Europäi­schen Union vor über 50 Jahren, sondern insbe­sondere eine kritische Betrachtung der derzei­tigen Situation. Die EU stehe heute, nach der Erwei­terung auf 27 Mitglieder und den geschei­terten Referenden über den europäi­schen Verfas­sungs­vertrag in Frank­reich und den Nieder­landen, vor der Heraus­for­derung das eigene Selbst­ver­ständnis neu zu definieren. „Europa findet sich neu“, so Dr. Lippert, die diesen Prozess als Chance für die Gemein­schaft versteht.

Von der Berliner Erklärung, die im Rahmen eines Sonder­gipfels der Staats- und Regie­rungs­chefs der EU in diesen Tagen veröf­fent­licht wird, erhoffen sich die Diskus­si­ons­teil­nehmer einen Schritt der Identi­täts­stiftung, zumindest aber einen für die Bürge­rinnen und Bürger verständ­lichen Orien­tie­rungstext.

Im Anschluss an die von Alfred Eichhorn (rbb Inforadio) moderierte Debatte hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen und State­ments an die Disku­tanten zu richten.

Ein Mitschnitt der Veran­staltung, die in Zusam­men­arbeit der Europäi­schen Akademie Berlin, des rbb Inforadios und der Landes­ver­tretung Brandenburg organi­siert wurde, wurde am Sonntag, 25. März 2007, 14.06 Uhr sowie am Sonntag, 25. März 2007, 21.06 Uhr im Forum des rbb Inforadio gesendet und steht als Audio-Stream oder Audio­download auf der Seite des rbb Inforadios zur Verfügung.

Von: Pia Menning