Der Teufel steckt im Detail – Zweites CiSEP-Training zu EU-Projektzyklusmanagement

Unsere CiSEP Alumni haben jede Menge guter Ideen, um die Ukraine an die EU heranzuführen – angefangen mit Projekten zu partizipatorischer Demokratie über Verbesserungen im Gesundheitssystem bis hin zum Zugang zu kulturellem Erbe. Doch die Realisierung guter Ideen erfordert finanzielle und organisatorische Mittel. Daher realisiert das IEP nun schon die zweite Trainingsreihe zum Thema „EU Projektzyklusmanagement“ für VertreterInnen der ukrainischen Zivilgesellschaft.

Der zweite Workshop der Trainingsreihe fand vom 23. – 26. Mai in Dnipro statt. In kleinen Projektgruppen bearbeiteten die TeilnehmerInnen beispielhafte EU-Projektausschreibungen. Dabei nahmen wir zwei Themen besonders in den Blick: den Logisitical Framework Approach sowie die Budget-Erstellung. In zahlreichen Übungen und Coaching-Sessions wurde klar: Der Teufel steckt im Detail – insbesondere, wenn es um EU-Projektzyklusmanagement geht. Besonders deutlich wurde dies in unserer Workshop-Einheit zu Unvereinbarkeiten von ukrainischer Finanzgesetzgebung und Anforderungen von EU-Projekten. Gemeinsam arbeiteten wir uns durch ein fingiertes Projektbudget, identifizierten darin Fehler und erarbeiteten Lösungsvorschläge.

Der Workshop fand statt im Rahmen unserer CiSEP Level C Trainingsreihe „Train The Trainers on EU Project Cycle Management“. Die Gruppe wird vom 18. – 20. Juni das nächste Mal zusammenkommen.

Die Trainings-Reihe wird vom Institut für Europäische Politik in Zusammenarbeit mit der Public Chamber of Ukraine (Dnipro) und Polissya Foundation for Regional and International Studies (Tschernihiw) durchgeführt. Das Projekt CiSEP wird vom Auswärtigen Amt unterstützt.


Bilder