Der (europäische) Föderalist: Das Polarisierungsdilemma: Streit zwischen den Parteien belebte 2019 den Europawahlkampf – und ließ dann die Spitzenkandidaten scheitern

© European Union 2019 – Source: EP [CC BY 4.0], via Flickr

Am heutigen Donnerstag ist es genau ein Jahr her, dass das Europäische Parlament Ursula von der Leyen (CDU/EVP) zur Präsi­dentin der Europäi­schen Kommission wählte – und damit seine eigene Niederlage im heraus­ra­gendsten europäi­schen Insti­tu­tio­nen­kon­flikt der letzten Jahre besie­gelte. Monatelang hatten die großen proeu­ro­päi­schen Fraktionen (mit Ausnahme der liberalen ALDE, heute RE) zuvor betont, dass sie niemanden zum Kommis­si­ons­prä­si­denten wählen würden, der nicht zuvor als Spitzen­kan­didat einer europäi­schen Partei im Europa­wahl­kampf angetreten war. Doch nach der Europawahl Ende Mai 2019 dauerte es nur wenige Wochen, bis diese Entschlos­senheit in sich zusam­menfiel.

Hier lesen Sie den Blogbeitrag von Manuel Müller auf dem Blog ‘Der (europäische) Föderalist’ in voller Länge.