Der (europäische) Föderalist: Neuer Blogbeitrag zur Europawahl-Beteiligung

Bild: Ruth_W [CC BY-NC-ND 2.0], via Flickr.

Mit Informations- und Motivationskampagnen versucht die EU die Wahlbeteiligung bei der Europawahl zu erhöhen. Doch das wird wenig nützen, solange die Europawahl keine echte politische Richtungsentscheidung ist. Dafür sind institutionelle Reformen nötig – die umso leichter zu erreichen sein werden, je höher die Wahlbeteiligung ausfällt, argumentiert Manuel Müller, Wissenschaftlicher Referent der Geschäftsführung am Institut für Europäische Politik sowie Autor des Blogs Der (europäische) Föderalist. Den vollständigen Blogbeitrag „Für die niedrige Europawahl-Beteiligung gibt es nachvollziehbare Gründe – wählen gehen lohnt sich trotzdem“ lesen Sie hier.

Das Blog Der (europäische) Föderalist, das seit Oktober 2011 besteht, fragt nach den Chancen und Voraussetzungen einer überstaatlichen Demokratie. Ausgehend von tagesaktuellen Ereignissen und Debatten analysiert es Aspekte der europäischen und globalen Verfassungspolitik – vom Europawahlrecht und dem europäischen Parteiensystem über die Rolle des Rates und der nationalen Parlamente, die europäische Öffentlichkeit, den Schutz der Rechtsstaatlichkeit in den Mitgliedstaaten und die institutionellen Ursachen der zunehmenden Europaskepsis bis zu den demokratischen Implikationen differenzierter Integration. Zudem begann Der (europäische) Föderalist 2014 als erstes europäisches Medium, auf Grundlage nationaler Wahlumfragen regelmäßige Sitzprojektionen für das Europäische Parlament zu veröffentlichen.