Der (europäische) Föderalist: Am Sonntagabend wissen wir mehr: Offene Fragen zur Europawahl 2019

Wahlurne: Element5 Digital [Public Domain], via Unsplash

Das Warten hat ein Ende: Am heutigen Donnerstag beginnt die Europawahl – zunächst in Großbritannien und den Niederlanden, bis zum Sonntag dann auch in allen anderen EU-Mitgliedstaaten. In den letzten Wochen hat Der (europäische) Föderalist Manuel Müller in seinem Blog bereits einige Artikel darüber veröffentlicht, was bei der Wahl zu erwarten ist. Doch sollte man sich von solchen Prognosen nicht zu dem Eindruck verleiten lassen, dass der Ausgang dieser Europawahl eigentlich schon feststünde. In Wirklichkeit sind noch viele Fragen offen, auf die es teils am Wahlabend, teils auch erst in den Tagen und Wochen danach Antworten geben wird. Hier soll es deshalb darum gehen, wo die wichtigsten Ungewissheiten dieses Wahlgangs liegen und worauf es sich in den nächsten Tagen zu achten lohnt. Hier lesen Sie den Blogbeitrag in voller Länge.

Das Blog Der (europäische) Föderalist, das seit Oktober 2011 besteht, fragt nach den Chancen und Voraussetzungen einer überstaatlichen Demokratie. Ausgehend von tagesaktuellen Ereignissen und Debatten analysiert es Aspekte der europäischen und globalen Verfassungspolitik – vom Europawahlrecht und dem europäischen Parteiensystem über die Rolle des Rates und der nationalen Parlamente, die europäische Öffentlichkeit, den Schutz der Rechtsstaatlichkeit in den Mitgliedstaaten und die institutionellen Ursachen der zunehmenden Europaskepsis bis zu den demokratischen Implikationen differenzierter Integration. Zudem begann Der (europäische) Föderalist 2014 als erstes europäisches Medium, auf Grundlage nationaler Wahlumfragen regelmäßige Sitzprojektionen für das Europäische Parlament zu veröffentlichen.