Szenarienentwicklung zur Zukunft der Östlichen Partnerschaft beim Berlin Policy Hub Regional Synergy Meeting

Vom 15. bis 17. Oktober 2019 fand das erste Regional Synergy Meeting des Berlin Policy Hubs in Berlin statt. Für die sieben Partner­or­ga­ni­sa­tionen aus Georgien, Moldau und Ukraine war es nach mehreren bilate­ralen Besuchen in Berlin die erste Gelegenheit sich regional mit ihren Kolle­gInnen zu vernetzen und Synergien zu fördern.

Die Veran­staltung begann mit einem 1,5‑tägigen Szenario-Workshop zur Zukunft der Östlichen Partner­schaft über das Jahr 2020 hinaus. Die Teilneh­me­rInnen analy­sierten maßgeb­liche Einfluss­fak­toren welche die Zukunft der Östlichen Partner­schaft entscheidend mitbe­stimmen werden. Beson­deres Augenmerk wurde auf mögliche Entwick­lungen in den Bereichen Krisen und Konflikte, EU-integra­ti­on/­Des­in­te­gration, Rechts­staat­lichkeit und Demokratie in den ÖP-Ländern, die Rolle Russlands sowie der USA gelegt. Anschließend wurde eine SWOT-Analyse durch­ge­führt, um Schluss­fol­ge­rungen für strate­gische Weichen­stel­lungen der Partner­or­ga­ni­sa­tionen, unter Berück­sich­tigung ihrer Stärken und Entwick­lungs­po­ten­tiale zu ziehen.

Ein Höhepunkt des Programms stellte die öffent­liche Veran­staltung zu „The Eastern Partnership beyond 2020: Joining efforts for a more effective policy“ dar, bei der die Partner­or­ga­ni­sa­tionen mit Forsche­rInnen aus Berlin Vorschläge für die Weiter­ent­wicklung der Östlichen Partner­schaft erarbei­teten. Diese wurden im Anschluss vom Sonder­be­auf­tragten des Auswär­tigen Amtes für die Östliche Partner­schaft Hans-Jürgen Heimsoeth kommen­tiert und mit den anwesenden Gästen disku­tiert. Abgerundet wurde das Treffen mit einer internen Refle­xions- und Planungs­sitzung, in der Erfah­rungen ausge­tauscht und Planungen für die zukünftige Zusam­men­arbeit besprochen wurden.

Der Berlin Policy Hub ist Teil der von den Open Society Founda­tions unter­stützten Initiative “Europea­ni­zation beyond Process”. Der am IEP etablierte Hub stärkt die Vernetzung von Wissen­schaft­le­rInnen und Think-Tanks aus Georgien, Moldau und der Ukraine mit ihren deutschen Pendants und bietet ihnen die Möglichkeit ihre Expertise und Forschungs­er­geb­nisse in Deutschland zu präsen­tieren.


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