Berlin Policy Hub — Bestandsaufnahme nach zweieinhalbjähriger Zusammenarbeit

Vom 21. bis 23. Juli 2020 fand im Rahmen des Berlin Policy Hubs eine virtuelle Abschluss­woche für unsere 7 Partner­or­ga­ni­sa­tionen aus Georgien (3), Moldau (2) und der Ukraine (2) statt. Neben Trainings­an­ge­boten gab es während der drei Tage die Gelegenheit zum Austausch, Netzwerken und zur rückbli­ckenden Evalu­ierung.

Am ersten Tag fanden zwei virtuelle Trainings­ses­sions mit Marius Moehler von der Führungs­kräfte Akademie LEAD statt, in der Strategien vermittelt wurden, wie COVID-19 induzierte Heraus­for­de­rungen für das Führen von Organi­sa­tionen bewältigt werden können. Die Direk­toren der Think Tanks wurden hier zum Thema dezen­trales Management von Teams gecoacht, und lernten neue Methoden kennen, mit denen virtuelle Meetings inter­aktiv und effektiv gestaltet werden können.

Am zweiten Tag fand ein virtu­eller Austausch mit dem Sonder­be­auf­tragten für die Östliche Partner­schaft des Auswär­tigen Amtes, Hans-Jürgen Heimsoeth statt, bei dem die Priori­täten für die Östlichen Partner­schaft unter der deutschen EU Ratsprä­si­dent­schaft erörtert wurden. Hierbei kam es zu einem inten­siven Austausch, auch hinsichtlich der Frage wie sich die Partner­or­ga­ni­sa­tionen an den geplanten Veran­stal­tungen betei­ligen können. Der Austausch konnte als Fortsetzung des im Rahmen des Regional Synergy Meetings im Oktober 2019 begon­nenen Dialogs gesehen werden.

Der dritte Tag wurde schließlich für eine interne Feedback- und Evalu­ie­rungs­runde genutzt. Dabei wurde auf die vergan­genen zweieinhalb Jahre der Koope­ration zurück­ge­blickt, in deren Rahmen zahlreiche Aufent­halte, Treffen, Forschungs­part­ner­schaften, Publi­ka­tionen und Veran­stal­tungen reali­siert werden konnten. Neben einer Rückschau auf die gemeinsame Arbeit, wurden auch zukünftige Koope­ra­tionen im Rahmen der Östlichen Partner­schaft erörtert.


Der Berlin Policy Hub ist Teil der von der Open Society Foundation unter­stützten Initiative „Europea­niz­ation beyond process“ und zielt darauf ab, den Austausch zwischen osteu­ro­päi­schen Think-Tanks und ihren deutschen Pendants zu inten­si­vieren und neue Formen der Koope­ration zu ermög­lichen. Im Rahmen des Projekts erhielten Wissen­schaft­le­rInnen aus Georgien, Moldau und der Ukraine die Möglichkeit ihre Expertise und ihre Forschungs­er­geb­nisse einem deutschen Publikum vorzu­stellen, um gleich­zeitig ein besseres Verständnis für den Diskurs innerhalb Deutsch­lands zu erzielen.