Ausgabe 4/2015 der integration erschienen

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In der aktuellen Ausgabe der integration analysiert Kai Oppermann die britische Europapolitik nach dem Wahlsieg der Tories bei der Unterhauswahl im Mai 2015 und geht dabei besonders auf die innerparteilichen und wahlpolitischen Beweggründe David Camerons für die Ankündigung des Referendums über die britische Mitgliedschaft in der EU ein. Michael W. Bauer und Stefan Becker ziehen eine Zwischenbilanz nach dem ersten Amtsjahr der Juncker-Kommission und bewerten sie dahin gehend, wie sie ihren politischen Handlungsspielraum nutzt, um Einfluss auf die aktuelle europäische Politik zu nehmen. Heinrich Schneider befasst sich mit dem Thema der europäischen Identität und erörtert die Frage, warum dieses in Zeiten gegenwärtiger Krisen keine Aufmerksamkeit mehr erfährt und wie gemeinschaftsbildende Kräfte wieder mobilisiert werden könnten. Karsten D. Voigt stellt die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen seit 1991 unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Perspektive dar und macht konkrete Vorschläge zu deren Verbesserung. Jéronimo L. S. Barbins Sammelrezension bespricht Werke zum auswärtigen Handeln der EU seit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon. Für den Arbeitskreis Europäische Integration wird von drei Konferenzen zu den neuesten Entwicklungen in der EU nach der Europawahl 2014, europäischer Regulierung und europäische Steuerpolitik berichtet.

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